Richtfest auf ehemaliger Pferdekoppel

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So sollen die künftigen Stadtvillen am Sonnenweg nach ihrer endgültigen Fertigstellung aussehen Foto: Behrendt Gruppe

Wohnungen sind ab Frühjahr 2016 bezugsfertig

Von Hubert Bätz
Farmsen/Tonndorf
„Vor ein paar Jahren wieherten hier noch Pferde“, staunte einer der zahlreichen Besucher kürzlich beim Richtfest an der Ecke Sonnenweg/Kupferdamm, zu dem Behrendt Wohnungsbau und die Hanseatische Baugenossenschaft Hamburg eG eingeladen hatten. Die Baufirma und die Genossenschaft feierten mit ihren Gästen, zu denen auch Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff gehörte, das Ende des ersten Bauabschnitts des Bauvorhabens „Wandsbeker Auental“.
Bisher entstanden neben den freifinanzierten 22 Wohnungen (mit 63 bis 102 Quadratmetern Wohnfläche), elf Reihenhäuser (115 bis 138 Quadratmeter), eine Tiefgarage mit 29 Stellplätzen sowie 36 öffentlich geförderte Wohnungen. Diese Wohnungen haben 1,5 bis vier Zimmer und sind 45 bis 90 Quadratmeter groß. Die Gebäude wurden gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) als KfW Effizienzhaus 70 errichtet.
Tim Behrendt, geschäftsführender Gesellschafter der Behrendt Gruppe, wies i darauf hin, dass diese Wohnungen ab Frühjahr 2016 bezugsfertig sind. Er dankte den Handwerkern, dass „die gesamten Bauarbeiten bisher so reibungslos, sorgfältig und schnell und unfallfrei vonstatten gegangen sind.“ Anschließend ergriff Bezirksamtsleiter Ritzenhoff das Wort. Angesichts des strömenden Regens fasste er seine Rede kurz. Nach einem Lob der guten Zusammenarbeit zwischen Bezirk und Projektentwickler ging er auf die aktuelle Flüchtlingssituation ein und erklärte: „ Auch in Zukunft sind Bauherren und Bauwirtschaft gefordert- so wie die Stadt Hamburg und die Bezirke, denn angesichts der zahlreichen Flüchtlinge und Zuwanderer brauchen wir Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen. Beobachten Sie also die Lage, es kommt Arbeit auf uns und sie zu.“
Dieses Fazit zog auch Andreas Breitner, der Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen, der als dritter Redner sprach. Er lobte die Stadt Hamburg und den Bezirk Wandsbek für die rege Bautätigkeit, mahnte aber; „Damit das mit dem Bauen schneller und noch besser geht, müssen Sie aber künftig noch mehr Bürokratie abbauen“. Dies soll besonders im zweiten Bauabschnitt ab dem Frühjahr 2016 Beachtung finden. Dann werden hier neben den 120 Wohneinheiten auch die von Umweltpolitikern geforderten Blockheizkraftwerke und Fotovoltaikanlagen, sowie begrünte Dächer, das jetzige Gebiet weiter aufwerten.
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