Richtfest für 70 neue Senioren-Wohnungen

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Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (v.l.), Monika Böhme vom Vorstand der Genossenschaft, Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau, Polier Rudolf Behnke-Schoos sowie Klaus Weise und Holger Westphal vom Vorstand feierten mit vielen Gästen das Richtfest der Wohnanlage im Berner Heerweg 137 Foto: Grell

Über die Hälfte öffentlich gefördert. Im November sollen die ersten Mieter einziehen

Farmsen. Im Berner Heerweg in Farmsen entstehen 70 neue Wohnungen für Senioren. Verantwortlich für den Bau ist die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G., die hier eine Kombination aus eigenem Wohnraum für Senioren und betreutem Wohnen geschaffen hat. In der vergangenen Woche konnte die Genossenschaft bereits zum Richtfest laden und Weihnachten soll schon in den neuen Räumen gefeiert werden. Wohl jeder Mensch träumt davon, im Alter so selbstständig wie möglich leben zu können und nur im Notfall auf Hilfe angewiesen zu sein. Neue Lebensformen sind auf dem Vormarsch. Mehr-Generationenhäuser, Seniorenwohnanlagen mit Anbindung an Kindertagesstätten und kleine Wohnungen mit Küchenzeilen zur Selbstversorgung für ältere Menschen bestimmen das heutige Angebot für Senioren. Die barrierefreien Wohnungen in Berne, die zwischen 50 und 87 Quadratmeter groß sind, versprechen ein selbstständiges Auskommen bei teilweise günstigen Mietpreisen und komplett ausgestatteten Räumen mit Einbauküchen und modernen Bädern. „Hier wurde an alle Bedürfnisse der Senioren gedacht“, so Klaus Weise vom Vorstand der Genossenschaft. Fahrstühle, die Nähe zum Einkaufszentrum und den öffentlichen Verkehrsmitteln und der Service durch einen Hausnotruf biete den Bewohnern ein neues Zuhause, das auf ihre Lebenssituation abgestimmt ist. Von den 70 Wohnungen, die hier ab November bezugsfertig werden, sind allein 47 öffentlich gefördert und werden zu 5,80 Euro pro Quadratmeter Nettokalt-Miete angeboten, die Freifinanzierten liegen allerdings bei knapp dem doppelten Preis. Die in allen Wohnungen bedachte Barrierefreiheit macht es den Bewohnern leicht, sich in der gesamten Anlage zu bewegen. „Jeder Winkel ist hier ohne Hilfe erreichbar“, erklärt Vorstandsmitglied Monika Böhme. Ein schwellenfreier Grundriss mit offenem Zugang zu Balkonen und Terrassen, Bäder mit bodengleichen Duschen und extra Haltevorrichtungen und ein freier Zugang zu allen Gemeinschaftsräumen zeigen, dass hier ein Konzept bis in Detail durchdacht und geplant wurde.
„Wir haben uns den Bau von 6000 neuen Wohnungen pro Jahr zum Ziel gemacht und wollen uns dafür einsetzen, dass jeder möglichst die Räume findet, die zu ihm passen“, so Jutta Blankau, die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt. Im Berner Heerweg soll modernes Wohnen mit hoher Lebensqualität für Senioren ermöglicht werden, und die ersten Mieter freuen sich bereits auf ihren Einzug noch vor Weihnachten. (kg)
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