Richtfest für Mensa

Anzeige
Richtfest für die gemeinsame Mensa von Gymnasium und Stadtteilschule Foto: rg

Neubau soll Ende Dezember fertig sein

Von Rainer Glitz
Oldenfelde
Gleich zwei Schulleiter begrüßten die zahlreichen Gäste des Richtfestes, darunter Lehrer, Vertreter der beiden Eltern- und Schülerräte und die Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter (SPD) und Karl-Heinz Warnholz (CDU). Doch genug Platz für die Feier gibt es ja: Der große Raum, in dem später gegessen wird, hat allein schon 500 Quadratmeter Fläche. „Wir haben die Mensa zwei Mal geplant, aber nun wird hier in einem überraschenden Tempo gebaut“, sagte Henning Sievers, Schulleiter des Gymnasiums Oldenfelde in seiner Rede. Bereits am 20. Dezember soll der Neubau fertig sein. „Im Februar werden wir hier gemeinsam essen“, so Sievers. Nachbarschaftlich und freundschaftlich soll das Verhältnis beider Schulen künftig sein.
„Beide Schulen werden von der Mensa profitieren“, betonte Jan Schneck von Schulbau Hamburg. Der Neubau sei nicht von der Stange, er passe in den Stadtteil und das Umfeld. Für Lärm und Staub während der Bauphase würden die beiden Schulen später durch ein außergewöhnliches Gebäude entschädigt.

„Beide Schulen werden von der Mensa profitieren.“ Jan Schneck, Schulbau Hamburg

Im Erdgeschoss befindet sich neben dem großen Essraum eine moderne Produktionsküche. Zwei Köche wurden engagiert, dazu einige der bisherigen Kochmütter auf Minijobbasis übernommen. Zwei Menülinien sollen künftig angeboten werden, dazu frisches selbstgebackenes Brot, ein Nudel- und ein Salatbüffet. 400 bis 500 Essen pro Tag wird das Küchenteam zunächst zubereiten. Je nachdem, wie die insgesamt 1.700 Schüler von Gymnasium und Stadtteilschule das Angebot nutzen, kann es auch personell aufgestockt werden.

Variable Klassenräume


Im ersten Stock des Neubaus entstehen sechs Klassenräume für die Oberstufe der Stadtteilschule und ein sogenanntes Selbstlernzentrum. Allein oder in Gruppen sollen die Schüler hier recherchieren und lernen. „Wir werden Teppichboden als zusätzlichen Schallschutz verlegen“, erklärte Ralf Stolle, Leiter der Stadtteilschule. Derzeit werde ein Farbkonzept entwickelt und überlegt, welche Möbel angeschafft werden. Die Klassenräume haben im Moment noch die doppelte Fläche und werden durch eine Trockenbauwand getrennt. Je nach Bedarf könnte diese Wand wieder entfernt werden. Insgesamt investiert die Stadt 4,5 Millionen Euro in Oldenfelde.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige