Risiko-Hecke in Baumstraße

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Hier wird es wirklich eng: Rechts wachsen die Büsche direkt in der Kurve Foto: ba

Anwohner ärgern sich seit Jahren über den dichten Bewuchs

Bramfeld Peter Lüllemann, Jörn und Maria-Luise Kronbügel haben die Nase voll: Seit Jahren schon ärgern sich die Anwohner der Baumstraße, eine schmale Wohnstraße, die von der Straße Am Stühm-Süd abzweigt, über eine fünf Meter lange Hecke, die in eine Kurve hineinwächst. „Hier gab es in der Vergangenheit öfter Unfälle“, sagt Maria-Luise Kronbügel, die als Großmutter auch Angst um ihre Enkelin hat. Ein Kind sei schon mal beim Ausweichen vor einem ent-
gegenkommenden Auto in die Büsche gedrängt worden und hingefallen. Und Peter Lüllemann ergänzt: „Vor einigen Tagen sind hier zwei Autos zusammengestoßen.“ Und das sei nicht zum ersten Mal passiert. Der Bürgernahe Beamte, Hauptkommissar Peter Rabe, hat schon gehandelt: „Ich habe den Grundstückseigentümer vorige Woche aufgefordert, die Büsche zurückschneiden lassen.“
Passiert ist bisher aber nichts. Auch die Wegeaufsicht des Bezirksamtes war vor Ort, hat die Situation überprüft und festgestellt: Die Hecke wächst in den öffentlichen Grund hinein. Allerdings erklärt Bezirksamtssprecherin Lena Voß: „Eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht liegt hier nicht vor.“ Will heißen, das Bezirksamt wird wohl nicht tätig werden. Daniel Valijani, Kreisvorsitzender FDP Farmsen-Bramfeld, von den Anwohnern um Hilfe gebeten, gibt sich damit nicht zufrieden: „Ich fordere die Behörde auf die Gefahrenquelle unverzüglich zu beseitigen. Es gab in der Vergangenheit bereits Unfälle, die zum Glück vergleichsweise glimpflich ausgingen. Daher muss gehandelt werden, bevor hier Schlimmeres passiert“, mahnt er. (ba)
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