Ruckteschellheim wird umgebaut

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Zahlreiche Besucher kamen zu den jüngsten Stadtteilgesprächen Foto: kg

Neuer Träger kümmert sich weiter um die Jugendlichen

Von Karen Grell
Eilbek
Regelmäßig treffen sich Eilbeker zu den Stadtteilgesprächen. Ort der Tagung war jetzt das Ruckteschellheim, das vor dem Umbau steht. In mehreren Schritten soll das Pflegeheim saniert werden. Die Baumaßnahmen sind notwendig geworden, weil die oberen Etagen im Haupthaus wärmeisoliert werden müssen. Außerdem sind Doppelzimmer, heute weniger gefragt als noch vor einigen Jahren. Der Trend gehe hin zum Einzelzimmer. Zunächst soll nun der Anbau des Hauses realisiert, als zweiter Schritt im Anschluss der Altbau saniert werden. Noch kämpft die Einrichtung allerdings um die letzten fehlenden Gelder für die Umbauarbeiten.

Freizeitlobby soll vor Weihnachten öffnen


Ein wichtiges Thema der letzten Stadtteilgespräche stand bereits seit Monaten auf der Tagesordnung: die plötzliche Schließung der Jugendfreizeitlobby in der Wandsbeker Chaussee, für die es in der Zwischenzeit jedoch doch gute Nachrichten gab. Mit dem Verein „Voll in Bewegung“ hat sich ein neuer Träger
gefunden (wir berichteten). „Wir sind sehr glücklich, dass es für die Jugendlichen weitergehen kann“, betonte Leonhard Baumert von den Stadtteilgesprächen. Er hatte sich zusammen mit anderen Mitgliedern immer wieder für den Erhalt des Jugendclubs stark gemacht. Nach Umbauarbeiten soll so schnell wie möglich wiedereröffnet werden. Wahrscheinlich noch vor Weihnachten.

Café-Inhaberin gibt auf


Leider gibt es aber auch eine endgültige Schließung im Quartier. Irina Sojanova vom Cafe Thrakia geht. Ihr Café war in den letzten fünf Jahren im Viertel zu einem beliebten und für jeden offenen Treffpunkt geworden. „Wir bedauern sehr, dass Irina Soajnova aufgibt“, so Baumert. „Es ist wirklich schade“. Das Stadtplanerbüro Raum und Prozess erörterte zum Schluss der Veranstaltung noch einmal seine Pläne für die Wandsbeker Chaussee, die bereits im Bezirksamt vorgestellt worden waren. Ideen für die Belebung der Einkaufsmeilen waren beispielsweise ein Wochenmarkt an der Ritterstraße, die Schaffung eines Zentrums und die sorgfältige Auswahl neuer Ladenmieter, die zur Nahversorgung beitragen
können.
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