S4-Trasse: Auch der Bund ist in der Pflicht

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S4-Planung: „Auch der Bund ist in der Pflicht“ Foto: Hamburg.de

Gemeinsamer Ausschuss von Hamburg und Schleswig-Holstein fordert schnelle Planung

Wandsbek Vertreter von SPD, CDU, Grünen, Linken und SSW haben im Hamburger Rathaus intensiv über den Planungsstand der S-Bahnlinie 4 zwischen Bad Oldesloe und Altona-Nord beraten. Ergebnis: Der Neubau sei von herausragender verkehrspolitischer Bedeutung. Die Planung komme gut voran. Und: Nachdem Hamburg und Schleswig-Holstein dafür bereits 70 Millionen Euro bereitgestellt haben, sei nun der Bund in der Verantwortung. „Angesichts der voranschreitenden Planung ist es nun an der Zeit, dass sich auch der Bundesverkehrsminister zu dem für den Norden so wichtigen Projekt bekennt und eine Finanzierungszusicherung gibt“, so Ole Torben Buschhüter, Verkehrsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion.

Beitrag aller Akteure wichtig

Die S4 werde den Hamburger Hauptbahnhof entlasten und Kapazitäten für den Fern- und Güterverkehr Richtung Lübeck und Skandinavien schaffen. „Damit aus diesem Großprojekt aber auch eine Erfolgsgeschichte wird, müssen alle beteiligten Akteure ihren Beitrag leisten“, ergänzte Dennis Thering, Verkehrsexperte der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Das gelte für die beiden Länder, die Bahn und eben auch den Bund. Wichtig sei nun, schnell Detailplanungen vorzulegen, damit die S 4 in den vordringlichen Bedarf des Bundes eingestuft werden könne, so Thering. Ein entsprechender, wortgleicher Antrag wird in dieser Woche in Kiel und in der kommenden Woche in Hamburg beraten. Baubeginn ist nach aktuellem Stand 2021, es könnte aber auch ein Jahr früher losgehen. Die Gesamtstrecke könnte 2027 in Betrieb genommen werden, zwischen Rahlstedt und Altona könnten Züge der S 4 bereits 2024 fahren. (rg)

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