Sanierung am Kanal

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Die Arbeiten am Eilbekkanal haben bereits begonnen. Die über einhundert Jahre alte Befestigung der Kanalwände ist unterhalb des Wassers verrottet und somit nicht mehr sicher Foto: Grell

Neue Uferwände für alten Wasserweg in Wandsbek

Eilbek Als einer der prägendsten aber auch ältesten Kanäle der Stadt wird der Eilbekkanal für rund sechs Millionen Euro aus Mitteln der Umweltbehörde auf einer Gesamtlänge von 500 Metern zwischen der Wartenau-Brücke und der Überquerung an der Richardstraße erneuert. Grund für die Arbeiten: „Die Standsicherheit der mehr als 100 Jahre alten Uferwände ist in diesem Bereich eingeschränkt“, sagt Björn Marzahn von der Umweltbehörde. Die mit einer Natursteinmauer verkleidete Betonwand sei auf Holpfählen errichtet die bis zu sechs Meter tief in den Untergrund hineinreichen. Diese Holzpfähle seien nun aber unterhalb der Betonwand nach so vielen Jahren stark verrottet und die Natursteinmauer hätte teilweise schon Risse an den Steinen und Fugen. Eine Sanierung sei somit unumgänglich geworden. Damit der ursprüngliche Charakter des Eilbekkanals erhalten bleibt, wird vor die neue Stahlbetonwand, die nun zur Stabilisierung errichtet werden soll, eine Klinkersteinmauer vorgesetzt. Der Kanal soll damit so schön und sicher wie möglich werden und dennoch sein altes Gesicht erhalten bleiben. „Die Arbeiten werden in drei Teilabschnitten ausgeführt“, bestätigt Björn Marzahn. Ob es für Radfahrer und Fußgänger für die Dauer der Maßnahme Einschränkungen geben wird, wie im vergangenen Jahr bei der Neugestaltung der Uferabschnitte, konnte die Behörde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen. Begonnen wurde bereits im März mit den routinemäßigen Untersuchungen durch den Kampfmittelräumdienst. Der erste Bauabschnitt an der Uferwand soll im Dezember 2016 erledigt sein, der zweite und dritte jeweils im April und September des kommenden Jahres. Gearbeitet wird von der Wasserseite aus. Die Anwohner hoffen deshalb auf keine große Lärmbelästigung. (kg)
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