Sanierungsarbeiten: Kanal wird verklinkert

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Die Backsteine dienen der Verblendung der neuen Betonwand Foto: Grell
Hamburg: Richardstraßenbrücke |

Sanierte Uferwand am Eilbekkanal bekommt rote Backsteinoptik

Eilbek Die über einhundert Jahre alte Uferwand am Eilbekkanal wird seit rund einem Jahr saniert. Grund dafür ist die alte Uferwand, die im Laufe der Zeit marode geworden war und nun vollständig erneuert werden musste (das Wochenblatt berichtete). Die auf Holzpfählen befestigte Betonwand, die mit Natursteinen verkleidet war, hatte bereits Risse und Fugenausbrüche bekommen und konnte aus Sicherheitsgründen nicht erhalten bleiben. Das marode Holz unterhalb der Betonschicht, das bis zu sechs Meter tief im Boden verankert ist, wurde nun durch eine Stahlbetonwand ergänzt, die direkt vor die marode Wand gesetzt werden konnte.

Kanalwand wird in Stadtteilbild integriert

Aktuell sind die Arbeiten bei der Klinkersteinmauer angekommen, die vor den grauen Beton angebracht wird. Damit wird die Kanalwand in das Stadtteilbild von roten Klinkerfassaden integriert. Betroffen von der Sanierung ist der Bereich zwischen der Wartenau- und der Richardstraßenbrücke. Durch die vorgesetzte Mauer wird der Kanal zwar um einige Zentimeter enger, optisch soll das aber kaum zu bemerken sein. Von kleinen Schwimmplattformen aus werden die letzten Steine angebracht, die Arbeiten sollen nach Angabe der Behörde noch in diesem Jahr beendet sein. (kg)

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