Scherben im Nachtisch

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Sieben Rettungswagen der Feuerwehr, ein Großraumrettungswagen und Notärzte waren nach dem Vorfall zur Stadtteilschule Denksteinweg gefahren, um die Kinder einer fünften Klasse zu versorgen. Foto: zz

13 Kinder kamen ins Krankenhaus

Von Jürgen Hartmann
Jenfeld. Am Montag gegen 14 Uhr kam es in der Stadtteilschule Denksteinweg /Holstenhof im Küchenbereich des Standorts Denksteinweg zu einem Zwischenfall.
Aus bisher ungeklärten Gründen zerbrachen im Küchenbereich einige Hartplastikschalen für den Nachtisch.
Einige der kleinen Splitter gelangten unbemerkt, in die Vanillesoße und wurden von den Schülerinnen und Schülern einer fünften Klasse zunächst mit runtergeschluckt. Einige der Elfjährigen merkten es. Ihnen wurde übel, sie klagten über Bauchschmerzen. Die Schulleitung wollte keinerlei Risiko eingehen und alarmierte den Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr. Wie in solchen Fällen üblich rasten sofort 33 Rettungsassistenten mit mehreren Rettungswagen, einem Großraumrettungswagen und Notärzten in den Denksteinweg, um die Kinder zu versorgen.
Die Ärzte entschlossen sich dann, sicherheitshalber gesamt 13 der Jungen und Mädchen in Krankenhäuser zur gründlichen Untersuchung zu bringen. Fünf Kinder kamen ins UKE, fünf in das katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift und drei in die Asklepiosklinik Nord. Bei den Untersuchungen wurden zum Glück keine schwere oder bleibende Verletzungen festgestellt. Die Eltern wurden unmittelbar nach dem Vorfall von der Polizei informiert und später auch von der Schule noch mal angerufen. Wie die Schulleiterin Ute Seifert auf Nachfrage am Dienstag früh bestätigte, konnten alle Kinder noch am selben Tag wieder von ihren Eltern aus den Krankenhäusern abgeholt werden.
Sie sagte: „Wir sind froh, dass kein Kind schwer verletzt wurde und es allen wieder gut geht. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, werden wir hier zusammen mit Fachleuten noch untersuchen.“
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