Schlagkräftige Truppe aus Jenfeld

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Ganz schön realistisch: Bei dem Festakt zum 15-jährigen Bestehen der Einheit, gaben die Spezialkräfte eine Kostprobe ihrer Arbeit Foto: ks

Eliteeinheit der Bundespolizei feierte 15-jähriges Bestehen

Von Klaus Schlichtmann
Jenfeld. Sie sind im Einsatz gegen Schleuserbanden und die Buntmetall-Mafia, jagen Zuhälter, Menschenhändler oder Pass- und Ticket-Fälscher: Die Bundespolizeiinspektion „Kriminalitäts-Bekämpfung“ mit Sitz in Jenfeld - eine schlagkräftige Truppe von 130 Männern und Frauen, die jetzt ihr 15-jähriges Jubiläum feierte. An dem Festakt auf dem Gelände der Bundespolizei an der Jenfelder Allee nahmen auch 140 Führungskräfte und Mitarbeiter benachbarter und befreundeter Sicherheitsbehörden teil.
Hervorgegangen ist diese Inspektion aus dem früheren Bundesgrenzschutz, der bis 1990 für den Schutz der innerdeutschen Grenze zuständig war. 1994 wurden den ehemaligen Grenzschützern dann weitreichende Kompetenzen bei der Strafverfolgung besonderes im Bereich der organisierten Kriminalität übertragen. 1998 schließlich wurde die „Mobile Fahndungseinheit“ für die Bekämpfung von schweren Straftaten am Standort Jenfeld eingerichtet.
„Unsere Abteilung „Kriminalitätsbekämpfung“ ist eine moderne Fahndungseinheit, deren besonders ausgebildeten Spezialkräfte im wesentlichen Schwerverbrecher observieren und auch Festnahmen durchführen“, sagte Leiter Helgo Martens.
Einer der größten Erfolge kurz nach der Gründung der Einheit war die Überführung und Festnahme einer Bande, die in Hamburg 86 sogenannte Modellwohnungen für osteuropäische Frauen angemietet hatte, die sie zur Prostitution zwangen. Am Rande der Festveranstaltung führten vermummte Elite-Polizisten ihre effiziente Arbeit vor: In einem nachgestellten aber sehr realistischen Szenario nahmen die Spezialkräfte zwei „Schwerverbrecher“ fest - eine eindrucksvolle Demonstration ihrer speziellen Arbeit.
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