Schüler diskutieren über Graffiti und Impf-Pflicht

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Die Finalrunde der Mittelstufe diskutierte das Thema „Grafitti auf ausgewiesenen Freiflächen“ Foto: Grell

Vorentscheid für Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ in Tonndorf

Von Karen Grell
Tonndorf
In der Pausenhalle der Stadtteilschule Gyula Trebitsch fand in der vergangenen Woche die Vorausscheidung für den Landeswettbewerb zu „Jugend debattiert“ statt. Schüler der Mittel- und Oberstufe diskutieren und streiten niveauvoll bei diesem Wettbewerb und üben das, was die Politik in Land- und Bundestag oder auf weltpolitischer Bühne nicht immer vorbildlich vormacht.
Die Themen für die Debatten waren vorgegeben und wurden bereits eine Woche vorher veröffentlicht. So blieb zwar genug Zeit für die Vorbereitung, doch „live“ sieht es dann doch anders aus. Lampenfieber und der große Konkurrenzdruck brachten doch so manchen gut vorbereiteten Schüler mal ins Stocken.
Zu Beginn jeder Debatte, die sich mit Themen wie Handypfand, Impfpflicht oder die Teilnahme an den Bundesjugendspielen befassten, gab es eine kurze Eröffnungsrede, die jeweils die „Pro-Gruppe“ zu bewältigen hatte. Dann kam die 15-minütige Aussprache, bei der die Contra-Gruppe ihre Standpunkte darlegte und schließlich eine Zusammenfassung aller Argumente am Ende der Debatte.

Stipendium für Sieger


Zur Finalrunde der Mittelstufe hieß das Thema: „Soll es gekennzeichnete Freiflächen für Grafitti-Sprayer in Hamburg geben“. „Auf jeden Fall“, meinten die Befürworter, damit es endlich nicht mehr heimlich in der Illegalität passieren müsse. „Niemals“, so die Kontrahenten, die mit der Legalisierung auch den Anreiz sehen, überhaupt mit dem Sprayen zu starten. Zufrieden mit der Veranstaltung und der Leistung der Schüler waren auch die Lehrer. „Schon das Mitmachen ist ja eine tolle Herausforderung“, meint Thomas von Ahn, Lehrer an der Stadtteilschule in Tonndorf. Für den Bundessieger gibt es am Ende ein Stipendium, für alle anderen Kinogutscheine.
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