Schüler in Farmsen diskutieren über Kolonialismus

Anzeige
Angeregt diskutieren die Schülerinnen und Schüler mit dem Gast aus Afrika Foto: wb

Gymnasiasten sprechen mit ihren Gästen aus Tansania, Namibia, Ruanda, Togo und Kamerun

Farmsen Besuch aus Afrika konnte das Gymnasium Farmsen bei sich begrüßen: Eine Gruppe aus Regierungsmitarbeitern, einer Lehrerin und einem Museumsmitarbeiter aus Tansania, Namibia, Ruanda, Togo und Kamerun nahm die Gelegenheit wahr, vor Ort mit Schülern über den Umgang mit der kolonialen Vergangenheit zu kommunizieren. Die Gruppe hielt sich auf Einladung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts für eine Woche in Hamburg und Berlin auf, um sich speziell zum Thema „Denkmalschutz und historische Identität“ auszutauschen. In Hamburg waren die Universität, die Kulturbehörde und eben das Gymnasium Farmsen Anlaufpunkte, da die Besucher aus Afrika explizit den Wunsch geäußert hatten, von Schülern und Lehrern einer deutschen Schule zu erfahren, wie im Unterricht das Thema „Umgang mit der Kolonialzeit“ behandelt wird. Das Goethe-Institut hatte das Gymnasium ausgewählt, da das bilinguale Profil der Oberstufe seit zwei Jahren am Projekt „Post-Colonial Memory Cultures in Dar es Salaam and Hamburg“ gemeinsam mit der Chang‘ombe Secondary School in Daressalam und der Universität Hamburg arbeitet. Lehrerin Imke Stahlmann leitet den Wahlkurs zum Themenbereich „Kolonialismus“. Bei der Begegnung zwischen den afrikanischen Gästen und den Schülerinnen und Schülern des GyFa wurde zwei Stunden lang rege gefragt und intensiv diskutiert. (wb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige