Schüler laufen für Waisen

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Stolz über hohe Rundenzahl: Josua, Egzon und Calito (alle 11 Jahre alt) mit Lehrer Armin Opitz Foto: rdm

Max-Schmeling-Stadtteilschule organisierte Sponsorenlauf. Geld für Kenia

Von Reinhard Meyer
Jenfeld
„Es macht richtig Spaß, mit anderen zu laufen“, so eine kleine Sponsorenläuferin, die sich gerade ihren Rundenstempel an der Kontrollstation abholt. „Ich weiß, dass wir für ein Waisenhaus laufen“, so ein Läufer im Vorbeilaufen. Zum siebtenmal treten die Schüler Max Schmeling Stadtteilschule zum Sponsorenlauf an. Es geht dabei wieder zum großen Teil um Hilfe für ein Waisenhaus in Kenia. Lehrer Armin Opitz hatte 2009 die Aktion initiiert – und alle Schüler machen mit Begeisterung mit. Sie suchen sich einen Sponsor, der jede gelaufene Runde mit einer kleinen Summe fördert.

Jede Runde wird auf dem Laufzettel bestätigt. Immer wieder kommen Schüler nach einer Runde zu Martin Opitz, wollen verschnaufen, stolz ihre Rundenzahl zeigen – und aufs neue starten. Er ist der ruhende und auch helfende Pol im Laufgetriebe.
Etwa 750 Schüler nehmen teil. Das erlaufene Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Läufer müssen das Geld von den Sponsoren einsammeln. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre kommen etwa 4.200 Euro zusammen – die Hälfte geht an den Schulverein – die andere Hälfte an das afrikanische Waisenhaus. Verschiedenen andere Aktionen für die Kenia-Hilfe organisiert die Stadtteilschule im Laufe des Jahres. So singen seit 2005 die Schüler auch vor Weihnachten auf öffentlichen Plätzen für „Hilfe für Kinder in Not“. Und seit 2011 werden auf Initiative von Armin Opitz Flaschen auf dem Schulgelände gesammelt. Daher hat er als Ansprechpartner bisher jährlich etwa 6.200 Euro an das Waisenhaus überwiesen. „Michael Nynagi, Schulleiter, und 277 Waisenkinder danken ‚Gott und den Spendern’ für alle diese Hilfe“, sagt Armin Opitz.

Infos auch im Internet unter www.max-schmeling-stadtteilschule.de
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