Schule Lienaustraße: Senat weicht aus

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Die Grundschule Karlshöhe Foto: wb
Berne „Der Senat drückt sich um eine klare Aussage, wie es mit dem Standort Lienaustraße der Grundschule Karlshöhe weiter gehen soll“, so die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Karin Prien, zur Antwort des Senats auf ihre Kleine Anfrage. Wie berichtet, befürchtet eine Berner Schulelterninitiative eine baldige Schließung der „Grundschule Berne“, die nur noch den Status einer Schulfiliale hat und einzügig betrieben wird. In der Antwort des Senats auf die 19 Fragen der Abgeordneten Prien heißt es unter anderem: „Aus Sicht der zuständigen Behörde ist der einzügige Betrieb einer Grundschule nicht sinnvoll ...“.
Das Hamburgische Schulgesetz sehe mindestens zwei Züge vor. Laut Senat wurden seit 2010 in die Schule Lienaustraße 600.000 Euro für Umbauten im Bereich der Klassenräume und WC-Anlagen sowie der Lehrküche für die Ganztagsbetreuung investiert. Der (weitere) Investitionsbedarf liegt laut Senat aber bei 4,2 Mio. Euro, der „im Fall einer Schließung entfallen würde“. Auf einige Fragen Priens gibt der Senat mit der Begründung, die Überlegungen der zuständigen Behörde seien noch nicht abgeschlossen, keine Antworten. So wollte Prien unter anderem wissen, warum der Standort Lienaustraße aus dem Behördenverzeichnis „Schulfinder“ gestrichen worden sei, welche konkreten Alternativpläne es für den Fall der Schließung gebe und welche Erweiterungsbauten an benachbarten Schulen bei einer Schließung vonnöten wären. Prien: „Der Schulsenator muss endlich Farbe bekennen für den Standort Lienaustraße. Ein Schulsterben auf Raten ist Eltern, Lehrern und Schülern nicht zumutbar.“ (tel)
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