Schulneubau in Farmsen 2017 fertig

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Die Baustelle: ab Sommer 2017 werden hier Schüler unterrichtet Foto: tel

Hamburger Behörde sagt Einzug der Oberstufe für den Sommer zu

Von Michael Hertel
Farmsen
Noch regieren auf dem Gelände des Gymnasiums Farmsen an der Swebenhöhe die Handwerker. Aber ein Datum für die Einweihungsfeier des Neubaus gibt es schon: „Der 14. Juli 2017 ist uns von Schulbau Hamburg als Termin zugesagt. Die Vorfreude ist jedenfalls riesig“, meint Schulleiter Peter Geest (61). Das Mammutprojekt (Kosten rund 15 Mio. Euro) beschäftigt Lehrer, Schüler, Eltern und Mitarbeiter seit gut fünf Jahren. Und es beflügelt die Gedanken aller Beteiligten. Angefangen hatte alles mit dem Bau des sogenannten Vier-Klassen-Gebäudes am Rande des Geländes. Anschließend erfolgte bereits ein Teilabriss der in den 1950er- Jahren im Pavillon-Stil errichteten Schule – 16 Klassenräume, Mensa, Pausenhalle und die Bio-Fachräume sind bereits abgetragen. Nach dem geplanten Umzug in den neuen Zentralbau im kommenden Sommer geht es mit dem zweiten Teilabriss weiter: Dann müssen zehn alte Pavillons mit Chemie-, Physik- und Kunsträumen den neuen großzügigen Außenanlagen „mit viel Grün und Spielflächen“ Platz machen. Schließlich wird noch das Verwaltungsgebäude saniert werden – voraussichtlich im Jahr 2020. Schulleiter Geest schwärmt schon von den Möglichkeiten des neuen dreistöckigen Zentralbaus, geplant nach neuesten pädagogischen und didaktischen Erkenntnissen. So sind im vierzügigen Gymnasium mit seinen rund 670 Schülern Klassenstufen in den Flügeln des neuen Zentralgebäudes grundsätzlich auf einer Ebene nebeneinander angeordnet, was besondere Vorteile bei klassenübergreifenden Projekten bietet. Im Zentrum des Z-Gebäudes findet man oben die naturwissenschaftlichen Fachräume, im mittleren Geschoss gemeinschaftliche Einrichtungen wie Bibliothek und eine offene Lernlandschaft (für Gruppenarbeiten) und im Erdgeschoss Küche, Kantine (200 Plätze) und die Pausenhalle mit Bühne (rund 200 Plätze). Für größere Veranstaltungen steht nach wie vor die Aula (400 Plätze) auf dem Gelände der benachbarten Schule Surenland zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Neben den zwei bestehenden Turnhallen (eine renoviert), deren Kapazitäten allerdings erschöpft zu sein scheinen, wünscht sich Geest mit den großen Sportvereinen in Farmsen und Berne den Sportplatz sowie eine moderne Dreifeld-Halle. Aber das ist Zukunftsmusik. Denn unter dem dafür benötigten ehemaligen Post SV-Gelände schlummern brisante Hinterlassenschaften einer Mülldeponie.
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