Seit 40 Jahren vorbildhaft in Europa

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Da herrscht schon Vorfreude: Die Senioren der Einrichtung laden zur großen Feier am 15. Juli ein Foto: wb

Im Max-Brauer-Haus können Senioren selbstständig leben

Bramfeld Der Geburtstag dieser bemerkenswerten, weit über Bramfeld hinaus bekannten Senioreneinrichtung, wird am Freitag, 15. Juli, groß gefeiert. Zum offiziellen Festakt ab 11 Uhr haben sich die Staatsrätin der Behörde für Gesundheit, Elke Badde, Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und der Vorstandsvorsitzende der Alida-Schmidt-Stiftung, Hans-Peter Strenge, angesagt. Ab 15 Uhr sind Bewohner, Angehörige, Betreuer, Nachbarn und alle Bramfelder zum fröhlichen Feiern eingeladen. Zum bunten Programm gehören zahlreiche musikalische Darbietungen unter anderem mit dem Kinderchor der Kita Hohnerredder, dem Seemannschor Hamburg, Klavier & Gesang mit Juraj Sivak, Tanzmusik mit Thorsten Thanner, Flamenco, und Schlager. Verschiedene Gruppen des Hauses stellen sich und ihre Hobbys vor. Das 1976 am Hohnerredder 23 in Bramfeld gegründete Haus bietet Mietwohnungen für Senioren, davon 137 für Alleinstehende und 58 für Paare. Darüber hinaus gehören eine Pflegewohneinrichtung sowie ein ambulanter, hausinterner Pflegedienst dazu. Insgesamt umfasst das Haus 195 Seniorenwohnungen und 57 Pflegeplätze. Geleitet wird die Einrichtung seit 22 Jahren von Regina Jäck, die für die SPD auch Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft ist. Die Alida-Schmidt-Stiftung als Trägerin der Einrichtung wurde im Jahr 1874 von Ida Schmidt, Witwe des Konsuls F. W. Schmidt, zur Erinnerung an ihre mit 23 Jahren verstorbene Tochter Alida gegründet. Anfangs zur „Unterstützung hülfsbedürftiger, unbescholtener Witwen und Jungfrauen“ gedacht, engagiert sich die Stiftung heute vielseitig unter anderem in der Jugend- wie in der Suchthilfe, für psychisch Kranke und alte Menschen. „Früher waren Seniorenheime häufig mit einer Art von Kasernierung der Bewohner verbunden. Das Max-Brauer-Haus gehörte zu den ersten Einrichtungen, bei denen diese Mauern eingerissen wurden. Delegationen aus ganz Europa haben sich diese Einrichtung angeschaut. Hier können alte Menschen selbstständig wohnen, auch wenn sie pflegebedürftig sind“, beschreibt Regina Jäck die Einrichtung, in der zur Zeit rund 220 Menschen wohnen und 50 Personen arbeiten. Großer Wert wird auch auf die demokratische Mitbestimmung der Bewohner durch einen aktiven Beirat gelegt. (tel)
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