Senat hat Rahlstedt auf dem Zettel

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Ekkehard Wysocki, Astrid Hennies und Ole Thorben Buschhüter (v.l.n.r.) an der Stadtteilschule Altrahlstedt Foto: rg

Hamburg investiert 247 Millionen Euro für bevölkerungsreichsten Stadtteil

Von Rainer Glitz
Rahlstedt
„Es gab im Stadtteil eine Stimmung, man sei abgehängt. Der Senat habe uns nicht auf dem Zettel. Doch das stimmt nicht“, sagt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Zum Beweis hat er gemeinsam mit seinen SPD-Kollegen Astrid Hennies und Ekkehard Wysocki vom Senat umfangreiches Zahlenmaterial erfragt. Seit 2011 wurden demnach bereits 156 Millionen Euro für den Erhalt und die Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur im Stadtteil investiert, 39 Millionen Euro werden aktuell verbaut und weitere 52 Millionen Euro sind in den kommenden Jahren schon verplant. Die 247 Millionen Euro verteilen sich auf insgesamt rund 270 Projektmaßnahmen.Diese reichen vom neuen Notstromaggregat für das Polizeikommissariat 38 für 47.000 Euro bis zum geplanten Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Wilhelmstift für 23,3 Millionen Euro.

33 Straßen saniert

Ein wichtiger Posten sind auch Instandsetzungen von Straßen, Wegen und Plätzen. „Bereits 33 Straßen mit einer Gesamtlänge von rund 40 Kilometern wurden seit 2011 in Rahlstedt saniert“, erläutert Buschhüter. Beispiele seien die Grundinstandsetzung der Meiendorfer Straße und der Rahlstedter Straße. In Planung ist die Sanierung des gesamten Straßenzugs Höltigbaum, Oldenfelder Stieg, Berner Straße, Fasanenweg und Berner Brücke.

110 Millionen Euro für Schulbau

„Der größte Brocken aber ist der Schulbau. Es wurden hier rund 110 Millionen Euro in Rahlstedt, Meiendorf und Oldenfelde investiert“, sagt Astrid Hennies. Zunächst seien die drei Gymnasien dran gewesen, nun die Stadtteilschulen. „Das sind wichtige Beiträge für gute Bildung“, freut sich die Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete.

Bahn-Projekt S4 und Sportanlagen

Weiterer Schwerpunkt sind soziale Infrastruktur und Sportanlagen. Im Quartier Hohenhorst wurden über 5,6 Millionen Euro investiert: Etwa in das Haus am See, die Neugestaltung des Hohenhorst-Parks sowie die Jugendclubs Trollhaus und Triangel. „Neue und sanierte Sportanlagen wurden und werden noch mit insgesamt 13,3 Millionen Euro unterstützt, beispielsweise für die neuen Kunstrasenplätze des Rahlstedter SC, des SC Condor und des Meiendorfer SV“, so der SPD-Abgeordnete Ekkehard Wysocki. Dazu käme auch die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades in Rahlstedt. Ein weiterer wichtiger Posten für die Zukunft sei das Bahn-Projekt S4. Von der Investition von rund einer Milliarde Euro werde Rahlstedt maßgeblich profitieren, so die drei SPD-Abgeordneten voller Überzeugung.
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Jörn Napp aus Rahlstedt | 24.08.2017 | 14:02  
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