Sommer, Festivals, Extase

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Ich packe meinen Rucksack und nehme... mit. Fährt man Campen, setze man an die Stelle der Punkte zunächst „ein Zelt“. Fährt man allerdings auf ein Festival, ist ein Zelt nicht das wichtigste - zum Schlafen kommt man ohnehin nicht.
Auf einem mehrtägigen Musikevent dient das Zelt mehr als Lagerstelle für Kleidung, Gummistiefel, Kulturtasche, Nahrung und nicht zuletzt Alkohol.
Ernährt wird sich gerne von kalten Ravioli und anderen Sünden- wem’s schmeckt. Ich habe Babybrei als gesündere Alternative für mich entdeckt. Essen ist aber, genau wie ein Zelt, nebensächlich auf einem Musikfestival. Denn wie der Name schon verrät, steht bei einem Festival die Musik im Vordergrund. Die Tanzlust packte bereits vorige Generationen. Die Geschichte des Festivals geht in die späten 50er Jahre zurück. 1959 fand das 1. Newport Folk Festival statt. Wenige Jahre später war auch Europa vom Festivalkult befallen. Mittlerweile sind derartige Musikevents für viele Tanzfreudige fester Bestandteil eines gelungenen Sommers. 2011 gab es allein in Deutschland über 350 Musik Open Airs.
Zumeist gehen die Festivals über mehrere Tage. Neben Musik werden auf einigen Festivals nebenbei Kunst und Poetry Slams präsentiert. Die Ticketpreise für dreitägige Open Airs liegen etwa zwischen 60 und 130 Euro. Ein durchaus fairer Preis, betrachtet man die Masse und Vielfalt, die ein Festival verspricht. Neben Hamburg locken viele andere deutsche Städte mit angesagten Events. So macht man auf der Reise zum Festival gleich einen kleinen Städtetrip.
Nach drei Tagen im Ausnahmezustand kommt man mit geschädigten Ohren und schmutzigen Füßen zurück. Übermüdet fällt man dann ins eigene, weiche Bett und träumt von der nächsten Extase.
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