Spende für den Naturschutz

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Werner Jansen, Alexandra Heilek (M.) und Ulrike Runge bei der Scheckübergabe Foto: rg

Nabu-Gruppe Rahlstedt freut sich über 750 Euro

Rahlstedt „Wir können jeden Euro gebrauchen, es gibt so viel an Pflegearbeiten zu tun“, sagt Werner Jansen vom NABU. Gemeinsam mit seiner Mitstreiterin Ulrike Runge nimmt er den Scheck über 750 Euro von Alexandra Heilek vom Rewe-Markt in der Stapelfelder Straße entgegen. Zusammen mit ihrem Vater hatte Heilek sich die Hilfsaktion ausgedacht. „Wir unterstützten früher das Tierheim, jetzt wollten wir einer anderen Organisation in der Region helfen“, sagt sie. Und so sei man auf den NABU gekommen. Unter dem Motto „Kleiner Bär, große Hilfe“ wurden Anfang des Jahres Stoffteddys im Rewe-Markt in Großlohe angeboten: Für eine Mindestspende von zwei Euro. „Die Teddys waren schnell weg“, sagt Alexandra Heilek. 500 Euro kamen zusammen, den Rest legte die Familie dazu. Die NABU-Gruppe Rahlstedt umfasst derzeit knapp 30 Mitglieder. Es gibt monatliche Treffen, Wanderungen und Ausflüge werden organisiert. Seit 1982 betreut die Gruppe ehrenamtlich die Naturschutzgebiete Stellmoorer Tunneltal und Höltigbaum. Das bedeutet: Immer wieder freiwillige Arbeitseinsätze zur Pflege der Gebiete. Zwischen Oktober und März legen die Ehrenamtlichen Hand an.

Auch die Tiere helfen mit

„Wir haben einen Trockenrasen. Dort haben wir über Jahre Pflanzen entfernt und eine große, freie Fläche geschaffen“, erklärt Ulrike Runge. Auch Birken oder Farne müssen entfernt werden. „Alles wächst heute schneller als früher, das Wetter hat sich geändert“, sagt Werner Jansen. Unterstützt werden die Umweltschützer von den frei laufenden Ziegen und Galloways. „Die fressen aber auch nicht alles, wir müssen immer wieder nachhelfen“, ergänzt Runge. Auch Nistkästen und eine Streuobstwiese werden von der NABU-Gruppe betreut. Die Spende soll in die Naturschutzarbeit in Rahlstedt fließen. Diskutiert werde in der Gruppe eine größere Aktion, sagt Jansen: „Wir wollen etwas für Fledermäuse tun.“ Auf dem Gelände am Höltigbaum gebe es bereits einen alten Bunker, den die Tiere „besetzt“ hätten. Ein zweiter, zugeschütteter Bunker könne freigeschaufelt und für die Fledermäuse vorbereitet werden, so die Idee. Der NABU ist stolz auf den Artenreichtum in den Naturschutzgebieten, vor allem an Vögeln und Libellen. „Wir haben aber auch viel zu tun mit Besuchern, die sich nicht an die Regeln halten“, sagt Runge. Es gebe viele freilaufende Hunde und dazu Wanderer abseits der Wege. Außerdem werde trotz Verbots gegrillt und teilweise liege sehr viel Müll herum. Trotzdem sind sich Runge und Jansen einig: „Die ehrenamtliche Arbeit macht viel Spaß!“ (rg)

Weitere Infos: Nabu-Gruppe Rahlstedt
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