Spielen auf dem Boulevard

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Lädt wieder zum Spielen und Treffen ein: die sanierte Fußgängerpromenade durch Steilshoop Foto: tel

Steilshoops Fußgängerpassage einladend für alle. Marktplatz kommt 2017

Von Michael Hertel
Bramfeld Zum Bauabschlussfest kam sogar die Senatorin: Dorothee Stapelfeldt (Stadtentwicklung und Wohnen) lobte den Modellcharakter der Privatinitiative „HID Steilshoop“ (besser bekannt unter „Innovationsquartier Steilshoop“), für die der Senat 2012 sogar eine eigene Verordnung erlassen hat. Für die Wohnumfeldverbesserung haben sich die Immobilieneigentümer, darunter fünf Genossenschaften, die städtische Saga/GWG und die Gagfah-Gruppe, zusammengetan und mehr als vier Millionen Euro investiert. Zu den wichtigsten Projekten gehört unter dem Motto „Mitte Steilshoop“ die Revitalisierung der Fußgänger(mittel)achse, die in diesen Tagen zum Abschluss kommt. „Hier wurde beinahe Gartendenkmalpflege betrieben“, lobte Planer und Gartenarchitekt Lorenz Dexler. Der zentrale Fußweg durch die Siedlung samt Grünflächen aus den 1970ern waren über die Jahre teilweise zugewuchert und machten mit „dunklen Ecken“ einen ungepflegten Eindruck und wurden von den Bewohnern nicht mehr als Treffpunkt und Eventfläche angenommen.

Jetzt hat man das alte Pflaster aufgenommen, gereinigt und sorgfältig wieder eingesetzt, die ehemaligen Sichtachsen wieder freigeschnitten, Beete und Grünanlagen überarbeitet, die Beleuchtung modernisiert, neue und attrative Freiluftmöbel, beispielsweise die XXL-Bänke, aufgestellt. Dexler: „Dabei wurden viel mehr neue Bäume gepflanzt als alte weggenommen.“ Nicht nur der neue Boule-Platz zeigt, dass der Fußgängerboulevard inzwischen von den Anwohnern zurückerobert wurde.
Im zweiten Schritt ist die Neugestaltung des Stadtteilzentrums geplant. Bedingt durch den Streit um Baumfällungen, kann dieser Schritt erst im nächsten Jahr erfolgen. Dann erhält Steilshoop neben dem Fußgängerboulevard für mehr als drei Millionen Euro (RISE-Mittel) noch einen Markt- und Veranstaltungsplatz. Die Umgestaltung des Zentrums und damit die Vollendung der Gesamtmaßnahme liegt in den Händen des Bezirks.
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