Sponsorenlauf für Namibia

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Die Gartenstadtkinder haben über 10000 Euro erlaufen und freuen sich das Geld nun spenden zu können. Die Vorschule in Namibia kann das Geld gut gebrauchen. Foto: kg

Damit es anderen besser geht

Von Karen Grell
Wandsbek-Gartenstadt. Sponsorenläufe sind heute an den Schulen eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Immer wieder werden, zumindest einmal im Jahr, für einen guten Zweck Runden gedreht und damit Geld von Sponsoren eingesammelt. Die Schüler aus der Gartenstadt sind in diesem Frühjahr für eine Vorschule in Namibia gelaufen und das hatte einen ganz besonderen Grund. Die Sozialpädagogin der Schule, Sabine Bohlen-Ross, ist für sechs Monate in das afrikanische Land gegangen, um dort bei dem Aufbau einer Vorschule zu helfen und ist mit vollem Einsatz dabei. „Diese Frau hat so viel Power, das ist unglaublich“, beurteilt Schulleiterin Regina Schubert das Engagement ihrer Mitarbeiterin und hat sie sofort um Unterricht freigestellt, damit sie in Afrika arbeiten kann. Natürlich ist Sabine Bohlen-Ross im ständigen Kontakt zu ihrer Hamburger Schule, und so erfahren die Schüler viel über das Leben der Kinder im afrikanischen Namibia. „Die schlafen auf dem Fussboden mit einer dünnen Decke“, erinnern Sarah und Luisa die Berichte der Vorschullehrerin, die per Internetkontakt auch viele Fotos geschickt hat. Strahlende Kinder sind darauf zu sehen, die bestimmt auch deshalb an diesem Tag so glücklich sind, weil die Schule An der Gartenstadt über 10.000 Euro zusammenbekommen hat. „Ein umwerfendes Ergebnis“, freut sich auch die Schulleiterin, der es wichtig ist, ihren Schülern zu zeigen, dass der Gang zur Schule, wenn er vielleicht auch manches Mal mühsam erscheint, am Ende doch ein Geschenk ist. Viele der Kinder in Nambia können sich das Schulgeld überhaupt nicht leisten oder müssen den Eltern auf den Feldern bei der Arbeit helfen. „Ich habe beim Laufen immer an diese Kinder dort gedacht und wollte einfach weitermachen“, erklärt Max sein Engagement. Pro 5 Minuten gab es dann einen Festbetrag von den Eltern oder Verwandten und bis zu drei Jahre kann mit dieser Summe der Unterricht für die Vorschüler bezahlt werden. Auf das viele Geld, das nun an die Organisation „Steps for Children“ in Afrika geschickt werden kann, sind die Kids aus der Gartenstadt mächtig stolz. „Die Kinder in Namibia haben nichts von dem, was wir haben“, esagen sie. „Keine Handys, keine Computer und kaum Kleidung und manche nicht einmal Eltern.“ (kg)
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