Sportclub bekommt Kunstrasen

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Im vorigen Herbst freuten sich der Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter (v.li.), Jugendtrainer Marc Ahlers, der damalige zweite Vorsitzende des Vereins Jochen Freitag, und der SPD-Bezirksabgeordnete Michael Ludwig-Kircher über den vom Bezirk finanzierten „Kaninchenzaun“ Foto: hbz

Freude beim RSC-Vorstand. Stadt bewilligt 500.000 Euro

Von Hubert Bätz
Rahlstedt Die Fußballspieler beim Traditionsverein Rahlstedter Sportclub e.V. 1905 können sich freuen. Der Bezirk Wandsbek wird den Hartplatz im Sportpark Rahlstedt 2014 in einen Kunstrasenplatz umwandeln.
Wichtiges Signal
Dies wurde auf der Sitzung des Beirats „Bezirklicher Sportstättenbau“ der Stadt Hamburg am vergangenen Donnerstag bekannt. 500.000 Euro sind dafür eingeplant. „Dieser Beschluss ist ein wichtiges Signal für die Zukunft unseres Vereins. Damit erhalten wir Planungssicherheit im Trainings- und Spielbetrieb und können unseren Mitgliedern ab dem nächsten Jahr deutlich verbesserte Rahmenbedingungen bieten“, sagt der RSC-Vorsitzende Hans-Joachim Kowalski.
Verein sammelte auch Spenden
Auch Vize Marc Ahlers, Leiter des 2012 eigens ins Leben gerufenen Projektes „RSC-Kunstrasen“, ist begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass der Bezirk die Mittel für den Umbau jetzt freigegeben hat.“
Die für den RSC positive Entscheidung ist nicht selbstverständlich, denn viele Vereine im Bezirk Wandsbek hoffen auf eine Verbesserung ihrer Sportstätten. Aber der RSC hat selbst viel dafür getan. Immer wieder gingen die Verantwortlichen an die Öffentlichkeit und machten darauf aufmerksam, dass der Verein seinen sozialen Auftrag Sport für Kinder und Jugendliche anzubieten, nicht mehr nachkommen könne, wenn sich am Zustand des Platzes nichts ändere. Nach Regenfällen verwandelte er sich in eine Matschwüste und Kaninchenlöcher machten ihn zusätzlich unbespielbar. Weil es den Vorstandsmitgliedern ernst war, sie nicht nur fordern, sondern auch selber etwas beitragen wollten, starten sie im vorigen Jahr eine Spendensammlung. Mit Erfolg: Aktuell sind 27.456 Euro auf dem Spendenkonto.
Vergangenen Herbst gab es den Kaninchenzaun (wir berichteten), jetzt kommt der heiß ersehnte Kunstrasenplatz. Der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter sagt: „Der Beschluss zu Gunsten des Rahlstedter SC wurde ausschließlich auf fachlichen Gesichtspunkten des Garten- und Landschaftsbaus gefällt. Hamburg geht die Sanierung der Sportstätten zielgerichtet der Reihe nach an. Der alte Tennenplatz des RSC ist in einem beklagenswerten Zustand. Ihn durch einen Kunstrasenplatz zu ersetzen, ist die richtige Entscheidung.“
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