Start für Mühlenquartier

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Spatenstich (v.l.nr.) mit Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, Bausenatorin Jutta Blankau, Investor Dieter Becken, Bauunternehmer Nikolaus Ditting und Architekt Martin Schenk Foto: Glitz

Für 100 Millionen Euro entstehen Wohn- und Gewerbeflächen

Von Rainer Glitz
Hamburg. Schwere Baumaschinen sind zwischen Königsreihe und Mühlenstieg bereits im Einsatz, die Baugrube ist fast fertig. „Wir investieren hier in Wandsbek 100 Millionen Euro, das ist schon was“, sagte Bauherr Dieter Becken die Gäste des offiziellen Baubeginns. Im ersten Bauabschnitt entstehen in der Nähe des Mühlenteiches 147 Wohnungen mit 14.400 Quadratmetern Fläche, dazu 2.800 Quadratmeter Gewerbefläche. Im zweiten Bauabschnitt folgen weitere 150 Wohnungen.

Lohnenswerter Standort

„Wir würden in Wandsbek gerne weitere Projekte bauen, es ist ein lohnenswerter Standort“, so Investor Becken weiter.
„Der Bau bezahlbarer Wohnungen in Hamburg ist auf einem guten Weg, auch im Bezirk Wandsbek“, betonte Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau. Der Wohnungsmarkt entspanne sich zusehends. In Wandsbek gebe es eine gute Verkehrsanbindung und gute Einkaufsmöglichkeiten, trotzdem müsse das Wohnen noch urbaner und damit attraktiver werden.
„Es wird sich noch viel mehr entwickeln im Stadtteil, auch in Sachen Gastronomie und Kultur“, sagte Blankau voraus. Die Stadt wolle außerdem die Mittel für Grünanlagen aufstocken, dies werde auch dem Mühlenteich mit seinem Park zu Gute kommen. Sie hoffe auf weitere Investoren für Wandsbek.
„Wir erleben hier im Brauhausviertel gerade die Urbanisierung Wandsbeks“, sagte Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Dahinter stehe die Vision, ein ungeordnetes Gewerbegebiet zu sortieren. Wie Investor Becken betonte der SPD-Politiker, wie wichtig der Mix von Wohnungen und Gewerbe sei. Schlechte Beispiele gebe es in der City Nord oder in Mümmelmannsberg.
Die Diskussion mit den Investoren über die richtige Aufteilung zwischen Wohn- und Gewerbefläche werde weitergehen. „Wir müssen uns auch fragen, was das Publikum möchte“, so Ritzenhoff. Das Quartier habe schon jetzt eine Qualität für sich, müsse sich aber weiter entwickeln.
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