Statt Koch lieber ein Künstler

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Horst Stockdreher mit einem seiner Nashörner  Foto: nik

Horst Stockdreher aus Farmsen stellt am 16. und 17. September auf dem Friedhofsfest Ohlsdorf aus

Nicole Kuchenbecker
Farmsen
Sein Markenzeichen sind Nashörner. Die machen den Künstler Horst Stockdreher unverwechselbar. Doch auch seine Hühner und Wachsbilder haben ihren eigenen Charme. In seinem Atelier in Farmsen experimentiert der Künstler gern. Neuerdings probiert er sich auch an Wachsbildern, experimentiert auf verschiedenen Ebenen und Schichten. „Ein Huhn kommt selten allein“, scherzt Stockdreher, der in der Herstellung seiner Perlhühner ein bisschen Meditationsarbeit legt. Denn die Oberflächen seiner Plastiken sind nicht einfach nur glatt. Hier reiht sich Loch an Loch. Und gemeinsam ergibt das auf der Oberfläche der Keramiken ein unverwechselbares Muster. Auch seine Nashörner sind einmalig. Stämmig, robust und keines gleicht dem anderen. Durch die verschiedenen Brandtechniken, unter anderem Holz- oder Feldbrand, entstehen unterschiedliche Farbgebungen. Wie er als gelernter Koch zur Kunst kam, erklärt Stockdreher so: „Bereits im Vorschulalter hat mich das Feeling von Keramik besonders interessiert.“ Damals hat er seine kleinen Kunstwerke in die ortsansässige Ziegelei zum Brennen gebracht. Irgendwann fand er die Herstellung von Tellern und Schüsseln nicht mehr inspirierend, die Idee der Nashörner war geboren. Mit 55 Jahren ging der Farmsener in den Vor-Ruhestand; tauschte Gastronomie-Arbeit gegen kreative Kunst ein. Beim Friedhofsfest am 16. und 17. September stellt Horst Stockdreher auf dem Friedhof Ohlsdorf aus.
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