Steilshoop plant „seinen“ U-Bahnhof

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Basteln sich einen Bahnhof (v. l.): Suhail (14), Erfan (14), Omran (13), Kevin (13), Stefan (15), Timo (13) und Alex (14) Foto: tel

Die Wünsche der Anwohner sind rund, bunt und gut beleuchtet

Michael Hertel
Steilshoop
So viel Bürgerbeteiligung war noch nie: Auf Einladung der Hochbahn machten sich vormittags mehr als 40 Schüler der Schule am See und abends rund 100 Steilshooper im Armada Festsaal Gedanken über den geplanten U-Bahnhof „Steilshoop“ (das Wochenblatt berichtete). Hochbahn-Architekt Björn Albrecht erläuterte detailliert den vorgesehenen Architekturwettbewerb und verkündete: „Das, was Sie uns heute mitgeben, wird ein wesentlicher Teil dieses Wettbewerbes.“ Nicht alle rund 100 Gäste verstanden gleich die Zielsetzung und wollten lieber über den künftigen Busverkehr oder die Linienführung der neuen U 5 diskutieren. „Wir kommen nicht zum letzten Mal zu Ihnen“, versprach deshalb Andreas Ernst (Leiter Bürgerbeteiligung).

Sammeln und sichten

An einer Pinnwand konnten alle Vorschläge angeheftet werden. Heraus kamen Ideen wie „bunte Fliesen für den Bahnhof“, „Tageslicht durch Oberlicht-Fenster“, „gute Beschriftung, schlichte Ausführung“, „keine Sitzecken für Penner“, „gute Ausleuchtung“, „große Fahrstühle“ oder „überdachter Bus-Übergang“. Schon am Vormittag hatten die Stadtteilschüler der Klassen 8a und 8b im Rahmen eines Projektes gebastelt, gezeichnet, gemalt, geknetet und notiert. Ein origineller Vorschlag: eine farbenfrohe Station „Steilshoop“ mit runden Accessoires wie Abfallbehältern, Sitzbänken und Anzeigetafeln. U5-Beauftragter Martin Boneß: „Jetzt wird gesammelt und gesichtet.“
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