Strandbad Farmsen hofft auf Rest der Saison

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Jens Schebitz (v.l., sitzend), Manuela Wotenow, Wolfgang Zink (75, 2. Vorsitzender), Günter Philipp (83, Beisitzer) und dahinter Gerhard Pieplow (65, Schriftführer) sowie Eva Luther (59) Foto: tel

Bislang blieb der übliche Andrang aus. Sonnentage könnten Wende bringen

Von Michael Hertel
Farmsen
Da hörte man einige Steine vom Herzen plumpsen: Das vergangene Wochenende hat den Verantwortlichen des Strandbades Farmsen die bislang trübe Zwischenbilanz aufgeheitert: „Am Sonnabend hatten wir 500 Badegäste, am Sonntag sogar 1.900. Wir hoffen, dass es so bleibt“, berichtet die neue Badleiterin Manuela Wotenow (35). Zuvor hatte es gar nicht gut ausgesehen. Noch am vergangenen Dienstag, einen Tag vor Beginn der Sommerferien, kamen bei Lufttemperaturen von 25 Grad und 22 Grad Wassertemperatur weniger als 100 Menschen auf die weitläufige Anlage am Neusurenland. Selbst die Riesenrutsche, eine der Attraktionen des gemütlichen Familienbades, war verwaist. Und auch am Mega-Hüpfkissen fehlte der übliche Andrang. Dabei hatten sich die neue Badleiterin und ihre ehrenamtlichen Helfer so viel Mühe gegeben. „Das Bad befindet sich in einem Top-Zustand“, erklärte Jens Schebitz (53), Vorsitzender des Betreibervereins. Nicht zuletzt durch die Anschaffung eines Hochdruckreinigers „mit viel Power“. Nutzt aber alles nichts, wenn das Wetter nicht mitspielt. Schebitz: „Erfahrungsgemäß brauchen wir drei schöne Tage hintereinander, bevor die Leute kommen.“ Und diese drei Tage gab es bis zu den großen Ferien kaum. Bis dahin wurden gerade mal 5.000 Besucher gezählt. Im vergangenen Jahr – auch keine Super-Saison – waren es am Ende 18.000 Besucher. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 waren 22.000 Besucher nach Neusurenland gekommen. Kleiner Trost: Auch beim großen „Konkurrenten“ Bäderland (sechs Frei- und vier Kombibäder, insgesamt 26 Anlagen) spricht man von einer mäßigen Freibadsaison. Pressesprecher Michael Dietel: „Der Mai fing vielversprechend an, wurde ab Mitte des Monats aber schlechter. Und der Juni mit seinen Unwettern fiel völlig ins Wasser.“ Bäderland verzeichnete bis Ende Juni 40.200 Freibadgäste nach 40.300 im Vorjahr. Auch dort hofft man auf den Rest der Saison. Finanziell keine bedrohliche Situation für die Farmsener, aber, so Schatzmeisterin Eva Luther (59): „Wenn die nächste Saison auch so ausfällt, werden wir uns Gedanken um Sponsoren machen müssen.“ Immerhin wird das vielversprechende Konzept der Zusatzveranstaltungen weitergeführt und ausgebaut.

Vierbeinertag


Am Sonntag, 11. September, ist unter dem Motto „Hund im Freibad“ großer Vierbeinertag. Dann dürfen von 10 bis 17 Uhr nur Bello, Fiffi und Co. nach Herzenslust plantschen (Eintritt nur mit Impfpass). Und am Sonnabend, 24. September, findet zum dritten Mal das beliebte Oktoberfest im Farmsener Strandbad mit Maßbier und bayerischem Buffet statt (der Vorverkauf beginnt in den nächsten Tagen). Zum Schwimmen und Plantschen, Buddeln und Sonnen, Hüpfen und Rutschen haben große und kleine Badegäste noch bis zum 31. August Gelegenheit.
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