Straßensanierung in Rahlstedt geht weiter

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Auch die große Kreuzung Oldenfelder Stieg/Bargteheider Straße soll umgebaut werden Foto: rg
Hamburg: Oldenfelder Stieg |

Erster Entwurf für den Abschnitt Höltigbaum/Eichberg bis Alter Zollweg vorgelegt

Von Rainer Glitz
Rahlstedt
Zwischen Sieker Landstraße und Eichberg ist der vielbefahrene Straßenzug Höltigbaum bereits saniert. Jetzt soll es 1,5 Kilometer in Richtung Meiendorf weitergehen: Über die große Kreuzung Oldenfelder Stieg/Bargteheider Straße hinaus in die Berner Straße, Höhe Alter Zollweg.Vorgesehen ist nicht nur die Sanierung der maroden Fahrbahn, auch die Fuß- und Radwege werden erneuert. Im Rahmen der Arbeiten soll die Bushaltestelle Bargteheider Straße stadteinwärts barrierefrei umgebaut werden. Die große Kreuzung gilt als Unfallschwerpunkt. Außerdem sollen Verkehrsfluss und –sicherheit verbessert werden. An den Ampeln werden laut Entwurf künftig Noppen- und Rillenplatten sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern. Die vorhandenen 33 Pkw-Stellplätze bleiben in der Summe erhalten. Genau wie die Straßenbäume – sollte es zu Fällungen kommen, werden sie durch Neupflanzungen ersetzt.

Gewerbegebiet Viktoriapark


Im Frühjahr 2019, nach Abschluss der Bauarbeiten in der Meiendorfer Straße, sollen die Bauarbeiten beginnen. „Zwar bringen Straßenbauarbeiten immer auch Behinderungen für den Verkehr mit sich, dafür wird die Straße danach aber für die nächsten Jahrzehnte in einem guten Zustand sein“, sagte der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Danach soll der Abschnitt Berner Straße/Fasanenweg/Berner Brücke von Alter Zollweg bis Kriegkamp folgen.
Bei der aktuellen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr der Bezirksversammlung Wandsbek wurde die Sanierung nur kurz besprochen. Die SPD bat um Rückstellung der Pläne, weil die Auswirkungen des geplanten Gewerbegebietes Viktoriapark noch nicht bekannt seien. Spätestens im April werde ein entsprechendes Verkehrsgutachten vorliegen. Auch die CDU zweifelte an der Aktualität der Planung. Sie schlug ebenfalls vor, das Thema zu vertagen und einen Experten in den Ausschuss einzuladen. Einstimmig beschlossen die Bezirkspolitiker, der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer möge die Planungen entsprechend zurückstellen, überarbeiten und dann dem Ausschuss erneut vorstellen.
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