Streit um Kriegerdenkmal in Bramfeld beenden

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Der martialische Krieger von 1935 wird demnächst offiziell „kommentiert“ Foto: tel

Bezirksversammlung Wandsbek will Wettbewerb

Bramfeld Endlich eine Entscheidung: Die Bezirksversammlung Wandsbek lobt einen Wettbewerb zur „Kommentierung für das Kriegerdenkmal Bramfeld“ aus. Der Wettbewerb wird nach derzeitigem Stand mit 4.000 Euro Sondermitteln dotiert. Das beschloss die Bezirksversammlung Wandsbek mit den Stimmen aller Fraktionen. Die Kommunalpolitiker hoffen, dass der jahrelange Streit mit der privaten
Initiative „AK Denk-Mal“ damit ein Ende hat. Das vom Nazi-Regime 1935 errichtete Denkmal am Alten Teich (Kleiner Bramfelder See) „benötigt eine historische Richtigstellung, da dieses zu Recht als kriegsverherrlichend wahrgenommen wird“, heißt es in dem beschlossenen interfraktionellen Antrag. Es sollen Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Schulen aufgerufen werden, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Die Bezirksversammlung erkennt an, dass der Wettbewerb auf Anregung der Initiative um den Bramfelder Rentner Detlef Hartmann zustande kommt. Allerdings will man das Heft selbst in der Hand behalten. Deshalb scheiterte ein Zusatzantrag der Linken, die dem „AK Denk-Mal“ eine besondere Rolle in dem Wettbewerb einräumen wollte. Im Beschluss ist die Besetzung der Jury vorgegeben: Neben den Fraktionen der Bezirksversammlung sollen der „AK Denk-Mal“, der Heimatverein „Up ewig ungedeelt“ und der Bürgerverein Bramfeld vertreten sein. (tel/wb)
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