Sturmflutsaison in Hamburg beginnt

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Foto: HHLA/Thomas Hampel

Test der Sturmflutsirenen am Donnerstag. Sirenennetz soll weiter modernisiert werden

Hamburg. Am Donnerstagmorgen werden im Tidegebiet der Elbe die Sturmflutsirenen getestet. „Der Probebetrieb dient neben einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagen auch dazu, das Sirenensignal - ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton - in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen“, sagt Bernd Krösser, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport und Leiter der Katastrophenabwehr. Der Test findet zwischen 10.15 und 10.20 Uhr statt.

Im Ernstfall fordert das Sirenensignal die Bevölkerung dazu auf, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen der regionalen Rundfunksender zu achten. Hamburg verfügt zurzeit über knapp 70 Motorsirenen und 70 moderne, leistungsfähigere Hochleistungssirenen, wobei das Sirenenwarnnetz auch in den kommenden Jahren weiter modernisiert werden soll.

Testwarnung über Katwarn

Parallel zum diesjährigen Sirenenprobebetrieb wird die Behörde für Inneres und Sport auch eine Testwarnung über das Katastrophenwarnsystem KATWARN senden. Registrierte Nutzer dieses Serviceangebots werden per Smartphone-App, Short Message Service (SMS) oder E-Mail über akute Gefahrenlagen, z. B. auch Sturmfluten, informiert. Insbesondere für Menschen mit Hörbehinderungen ist KATWARN ein wichtiges Medium zur Warnung und Information.

Erhöhte Gefahr einer Sturmflut besteht insbesondere vom 15. September bis 31. März des Folgejahres. Die modernen Hochwasserschutzanlagen der Stadt bieten Schutz vor Sturm-fluten. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es bei naturbedingten Gefahren jedoch nicht. Es ist daher wichtig, die betroffene Bevölkerung zu informieren und über das richtige Verhalten im Fall einer Sturmflut aufzuklären. Zu diesem Zweck werden von der Behörde für Inneres und Sport in Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern Hamburg-Mitte, Harburg, Altona und Bergedorf alle zwei Jahre spezielle Informationsbroschüren herausgegeben. (wb)
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1 Kommentar
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Frank Pohl aus Norderstedt | 09.09.2016 | 14:32  
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