Tausende feiern fröhlich in Steilshoop

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Tanzen für die Klimarettung: die tansanische KCC-Truppe (mit Manager Nassoro Mkwesso, rechts) begeisterte Steilshoop Foto: tel

Das Internationale Stadtteilfest im Nordosten von Hamburg bot wieder ein umfangreiches Programm für Groß und Klein

Steilshoop Tausende strömten am vergangenen Sonnabend über die Steilshooper Festmeile. Zum 28. Mal hatte die Arbeitsgemeinschaft Deutsch-Ausländische Zusammenarbeit (A.G.D.A.Z.) zum Internationalen Stadtteilfest geladen. An rund 40 Ständen auf der Fehlinghöhe wurden Spiele, Spaß und Leckerbissen geboten. Die Beteiligungen – von den Guttemplern, über Parteien, Kitas und Schulen, bis zur Moschee am Schreyerring – spiegelten die bunte Vielfalt des Stadtteils wider. Internationales Highlight des Non-Stop-Bühnenprogramms vor dem Einkaufszentrum war der rasantbunte Auftritt des Kigamboni Community Centre (KCC) aus Tansania. Die achtköpfige Truppe aus dem Vorort der Millionenmetropole Daressalam verzauberte die Besucher mit Tanz, Akrobatik und Schauspiel zum Thema Klimawandel. Die jungen Leute zwischen 15 und 34 Jahren sind im Rahmen der unter anderem vom Entwicklungshilfeministerium in Berlin geförderten „KinderKulturKarawane“ zum zweiten Mal nach 2014 in Hamburg und wohnen bei Gastfamilien. „Wir wurden großartig aufgenommen, bleiben zwei Wochen in Hamburg und touren insgesamt drei Monate durch Deutschland“, berichtete KCC-Manager Nassoro Mkwesso (34) dem Wochenblatt. „Ich glaube, auf unser Bühnenprogramm mit viel Live-Musik und tollen Showeinlagen können wir ein wenig stolz sein“, meinte Sven Kasch (39) vom Organisationsteam des Stadtteilfestes. Neben den afrikanischen Gästen gab es unter anderem flotte Klänge vom „Saxofon Orchester JuX“, jiddische Lieder, Rap-Einlagen und sportliche Vorführungen. Aber auch bei den gebotenen kulinarischen Köstlichkeiten war der internationale Charakter Steilshoops wieder deutlich zu spüren. Insgesamt war es vor allem ein friedliches, alkoholfreies Fest für die ganze Familie. Kasch: „Rund ein Jahr Vorbereitung haben sich gelohnt. Ab morgen fängt die Arbeit wieder an, denn: nach dem Fest ist vor dem Fest.“ (tel)
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