„Teamarbeit ist alles“

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Das Präsidium der MUNoH Vollversammlung (v.l.): Vivien Gambusch, Alexander Grunow Generalsekretär, Florian Körner, Präsident, Pasquaö Marquardt und Katharina Heyde

MUNoH: Gymnasiasten diskutieren als UNO-Delegierte

Von Reinhard Meyer
Hamburg-Meiendorf Die erste Sitzung des 4th Committee von MUNoH 2014: Der Vertreter Polens bringt vor dem etwa 20-köpfigen Ausschuss einen Resolutionsentwurf zur Frage der afrikanischen Flüchtlinge in Europa ein. Die kompetenten jungen „Diplomaten“ aus Ländern wie Jordanien, Tschad, China, USA Canada, stellen kritische Fragen, haben Änderungsvorschläge, über die abgestimmt wird – alles den Debattenregeln gemäß, im sicheren Fachenglisch. Auftritt im Business Dresscode; Freizeitkleidung ausgeschlossen. Die Endfassung der Resolution wird der Vollversammlung vorgelegt.
In anderen MUNoH Ausschüssen geht es um Fragen wie der Meeresverschmutzung, Kinderarbeit, internationale Hilfe bei großen Katastrophen, Drogenschmuggel und Ukraine Konflikt. MUNoH 2014: Zum sechsten Mal haben Schüler des Profilkurses „International Relations“ am Gymnasium Meiendorf das Projekt „Model United Nations of Hamburg“ organisiert.
Die Arbeitsweise, Strukturen und Regeln der UNO werden in diesem Modell abgebildet, an dem sich Schüler aus Deutschland, England, Zypern, Dänemark und Marokko als zukünftige „UNO Diplomaten“ erproben können. Zur organisatorischen Vorbereitung gehören die Einrichtung von Ausschüssen mit ihren Themen, die Einladung von Schulen, die Einteilung von Schülern für die Wahrnehmung von Interessen der einzelnen Länder, die Raumfragen, die Gesamtorganisation, Unterkunft, Verpflegung und Betreuung der Gäste und die Sponsorensuche – insgesamt ein Vorhaben, das auch für ein professionelles Eventmanagement eine große Herausforderung wäre.
Weshalb unterziehen sich Schüler - insbesondere aus dem Ausland – mit erheblicher Eigenkostenbeteiligung- dieser massiven sechstägigen Anstrengung? Alle haben sehr klare Vorstellungen: „Ich will UNO-Diplomat“ werden“. „Es macht Spaß mit international Gleichaltrigen wichtige politische Fragen zu diskutieren“ und „Ich will internationales Recht studieren“. Die Bilanz von MUNoH2014? „MUNoH 2014 mit weit mehr als 200 Schülern von außerhalb ist erfolgreich gelaufen. Soweit Probleme auftraten, konnten sie rasch behoben werden. Und „Ich habe in diesem Jahr gelernt, mit großer Verantwortung umzugehen“, so Alisa Höhne, Pressesprecherin. Und ihre Kollegin Pernilla Arlt ergänzt:„Nur im Team kann man ein so komplexes Projekt organisieren. Es macht Freude zu sehen, wie internationale Freundschaften entstehen.“
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