Tierschutzpartei engagiert sich weiter am Hamburger Gabenzaun

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Jan Zobel und Günter Steitz im Gespräch
 
Horst Wester beim Verteilen der Pakete
Am Samstag, den 25. Februar haben Mitglieder der Tierschutzpartei ca. 50 Pakete mit Lebensmitteln, Hygieneartikel, Bekleidung (wärmende Socken!) und Tiernahrung am Hamburger Gabenzaun angebracht. Die Spenden wurden liebevoll von Pimpi Wester und ihrem Mann Horst Wester (Bundesvorsitzender der Tierschutzpartei) zusammengestellt und bei einem Besuch in Hamburg angebracht. Jan Zobel, Hamburger Spitzenkandidat der Tierschutzpartei bei der anstehenden Bundestagswahl am 24. September, nutzte die Gelegenheit um Gespräche mit anwesenden Bürgern zu führen und sich über ihre Bedürfnisse und Sorgen zu informieren. Besonders interessant war ein langes Gespräch mit Günter Steitz (65). Herr Steitz lebt seit mittlerweile 53 Jahren auf der Straße. Für die Obdachlosen am Hamburger Hauptbahnhof ist er “Zaunbeauftragter”.

Die Facebook Seite http://www.facebook.com/gabenzaunhamburg/ schreibt dazu:
“Er räumt ihn auf, achtet auf Ordnung und ermahnt "nicht Bedürftige" sich nicht am Zaun zu bedienen und erklärt die Aufgabe des Gabenzauns neugierigen Passanten.
Günter ist uns eine große Hilfe und ein so wunderbarer Mensch! Jetzt braucht er selbst Hilfe. Nach 53 Jahren (!) Obdachlosigkeit möchte er nun doch wieder vier eigene Wände beziehen. Und wir möchten ihn dabei unterstützen. Daher rufen wir hier alle Hamburger auf, die ihm für einen entsprechenden finanziellen Rahmen eine kleine Wohnung vermitteln / anbieten / vermieten können. Er wünscht im Raum Hamburg zu bleiben - denn Hamburg ist sein Herz.”

Die Tierschutzpartei teilt gerne diesen Aufruf und wird im engen Kontakt mit Günter Steitz bleiben, um nah an den Bedürfnissen der betroffenen Obdachlosen zu bleiben. Günter Steitz und Jan Zobel haben für die kommenden Tage und Wochen mehrere Anlieferungen Hundefutter besprochen. Mitglieder der Tierschutzpartei hatten unter Federführung der zweiten Landesvorsitzenden, Svenja Walter, für die dieses Thema schon seit Jahren eine Herzensangelegenheit ist, in den vergangenen Wochen mehrere Paletten Hundefutter gesammelt, um diese später an Bedürftige zu verteilen. Diese Spenden werden nun nach und nach an dem Gabenzaun angebracht. “Als Tierschutzpartei haben wir natürlich einen geschärften Blick für die Schicksale der Bedürftigen mit Tieren. Obdachlose mit Hunden haben meist noch größere Schwierigkeiten, einen Schlafplatz zu finden und tragen natürlich nicht nur für sich, sondern auch für die Fellnasen Verantwortung - hier wollen wir helfen” kommentierte Svenja Walter, die ebenfalls zur Bundestagswahl für die Tierschutzpartei kandidiert.

Ganz im Sinne des Slogans “Den Stimmlosen eine Stimme geben” hat Jan Zobel angekündigt, auch und gerade auf politischer Ebene die Interessen der Wohnungslosen Hamburger/innen politisches Gehör zu verschaffen. “Menschen ohne festen Wohnsitz sind für die anderen Parteien völlig irrelevant, sie gehen nur in den seltensten Fällen wählen und haben auch sonst kaum eine Lobby. Für die anderen politischen Parteien stellen die Obdachlosen lediglich ein Problem dar, die Bedürfnisse der Menschen ohne ein Zuhause werden dabei ausgeblendet. Ein sauberes Stadtbild ist den etablierten Parteien wichtiger, als das Schicksal der Obdachlosen. Vertreibung und Ausgrenzung gehören auch in Hamburg zum Alltag. Die Installation eines Zaunes, um die Menschen von dieser Stelle zu vertreiben ist das beste Beispiel. Im Falle des Zaunes an der Kirchenallee ist dieser Plan kräftig nach hinten losgegangen und hat den Hamburgern nun einen Gabenzaun beschert” so Zobel.
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