Tierschutzpartei fordert Respekt vor Wildtieren im städtischen Raum

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Jan Zobel (LV Hamburg) mit der Leiterin des BAK Jagd und Angeln, Patricia Kopietz
Füchse in Hamburg - Der richtige Umgang und das Wissen um den Fuchs sind hier der Schlüssel

Im NDR Fernsehen wurde in der Ausgabe des „Hamburg Journal“ vom 25. Januar 2017 berichtet, dass mittlerweile hunderte Füchse in und um die Hansestadt angesiedelt sind.
Der Bericht beleuchtete zwei essentielle Fragen zum Thema Fuchs. Die erste der beiden Fragen befasst sich mit dem richtigen Umgang mit einem Wildtier wie dem Fuchs und die zweite hinterfragte Ängste in Verbindung mit einem Zusammentreffen zwischen Menschen und Füchsen.
Die Tierschutzpartei empfiehlt im Kontakt mit den Tieren, dass diese nicht gefüttert werden sollen. Dies nimmt den Tieren die Scheu und könnte zu Missverständnissen führen. Wenn Wildtiere sich bedrängt oder unwohl fühlen, könnten sie beim Versuch zu flüchten zudem auch beißen.
„Um den regelrechten Vernichtungsfeldzug gegen Füchse zu rechtfertigen, haben Jäger dieser Tierart kurzerhand das Image eines Krankheitsüberträgers verpasst. Dies entbehrt jedoch jeder Grundlage, denn Deutschland gilt seit 2008 offiziell als tollwutfrei und auch der Fuchsbandwurm zählt zu den seltensten Parasiten Europas“, so Patricia Kopietz, Leiterin des Bundesarbeitskreises gegen Jagd und Angeln der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. „Dies sind nach wie vor tief in den Köpfen der Menschen verankerten „Märchen“ über diese wunderschönen und sozialen Tiere.“

Jan Zobel, Bundesgeschäftsführer und 1. Vorsitzender des Landesverband Hamburg der Tierschutzpartei sagt dazu: „Füchse gehören mittlerweile zum Stadtbild. Einer friedlichen und vor allem ungefährlichen Koexistenz, zwischen Mensch und Fuchs steht nichts im Wege. Füttern, anlocken, oder Versuche Füchse wie Haustiere anzufassen oder gar zu streicheln, sollten aber unbedingt unterlassen werden.“

Die Tierschutzpartei appelliert daher an die Hamburger Bürger, die Tiere zu akzeptieren, sie jedoch als Wildtiere, welche sie auch bleiben sollen zu respektieren und im Falle einer Sichtung eines verletzten oder geschwächten Fuchses unter keinen Umständen Jäger anzurufen, sondern den Tiernotruf zu alarmieren.

Hier bekommen Sie Hilfe für erkrankte Tiere:
Tierärztlicher Notfalldienst der Tierärztekammer Hamburg 040 434379
Tierrettungsdienst des Hamburger Tierschutzvereins 040 222277
Vergiftungszentrale (auch bei tierischen Notfällen) 0228 19240
Tierheim Süderstraße (für verunglückte Fundtiere) 040 2111060




Pressemitteilung / Landesverband Hamburg / Tierschutzpartei
Talstraße 16 - Haus 3,
20359 Hamburg - St.Pauli

Tel: (040) 278 071 30
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