Träger für Torhaus-Betrieb gesucht

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Das Torhaus an der Ahrensburger Straße soll saniert werden und in neuem Glanz erstrahlen Foto: wb

Kulturschloss Wandsbek signalisiert Interesse. Weitere Mitbewerber ausdrücklich erbeten

Wandsbek Langsam zwar, aber es geht weiter voran mit den Plänen, das Torhaus am Eichtalpark in Wandsbek zu einem kleinen, aber feinen Kulturtreffpunkt zu gestalten. Nachdem bereits im vergangenen Jahr zunächst 10.000 Euro vom Bezirksamt Wandsbek für dringende Sicherungsarbeiten zur Verfügung gestellt wurden – das Dach des ehemaligen, rund 50 Quadratmeter großen Toilettenhäuschens wurde repariert, die Eingangstür verstärkt und der Müll im Inneren abgetragen – geht es in den kommenden Wochen um die Ausarbeitung der konkreten Umbaupläne. Auch hier ist die Kosten-Finanzierung bereits weitgehend gesichert, denn die Mehrheit in der Bürgerschaft hat für Planung und erste Sanierungsmaßnahmen des denkmalgeschützen ehemaligen Rotklinkergebäudes an der Ahrensburger Straße 40.000 Euro bewilligt.
„Ende April wird es so etwas wie einen Runden Tisch zu diesem Thema geben“, erklärt Dr. Sigrid Curth vom Stadtteilzentrum „Kulturschloss Wandsbek“. Dabei werden Vertreter der Lawaetz-Stiftung, die mit der Planung und Durchführung beauftragt worden ist, ebenso mit am Tisch sitzen, wie Architekten und Verantwortliche aus der Politik, um über die konkrete Sanierung des historischen Gebäude-Ensemble von 1927 zu sprechen. Sigrid Curth: „Bis dahin müssen allerdings noch grundsätzliche Fragen geklärt werden: Kann das Gebäude entkernt werden? Ist das Dach noch tragfähig? Sind die Sielanschlüsse noch brauchbar?“ Auch die ungefähren Kosten müssen noch ermittelt werden: man geht von einem Gesamtbetrag von etwa 70.000 bis 100.000 Euro aus, bis das heruntergekommene Kleinod wieder im neuen Glanz erstrahlt. Schließlich muss in einem „Interessenbekundungsverfahren“ ausgelotet werden, wer Träger des Kulturtreffpunktes sein und wie er genutzt wird. Das „Kulturschloss Wandsbek“ hat sein grundsätzliches Interesse signalisiert. Geeeignete Mitbewerber sind willkommen. Sigrid Curth: „Es wäre schön, wenn die unterschiedlichen Gruppen ein gemeinsames Konzept entwickeln, wie das Torhaus in Zukunft vielseitig genutzt werden kann.“ (ks)
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