Tschüss, Wulf!

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Wulf Hilbert mit Brigitte Friedrich (Bürgerverein) und Vorstands-Nachfolgerin Ann-Christin Matt (Hilda-Heinemann-Haus) Foto: tel

Ein „Retter“ nimmt Abschied. Nach 40 Jahren Arbeit im Vorstand der Stadtteilkonferenz Farmsen-Berne

Farmsen Nach rund 40 Jahren zieht sich Wulf Hilbert (70) aus der Arbeit im Vorstand der Stadtteilkonferenz Farmsen-Berne zurück. Mit diesem Gremium verbindet der studierte Gymnasiallehrer, der nie in diesem Beruf arbeitete, einige Erfolge als „Retter“. Dazu gehörten nicht nur das architektonische Kleinod der Karl-Schneider-Halle sondern auch das Haus der Jugend in Farmsen, die Bücherhalle oder das markante VHS-Gebäude am Berner Heerweg. Selbst in Sachen Berner Schloss hatte die Stadtteilkonferenz ihre Finger erfolgreich im Spiel. Das Erfolgsrezept des leidenschaftlichen Musikers ist seine positive Ausstrahlung, die Art auf Menschen zuzugehen und seine überragenden Netzwerker-Fähigkeiten. Dem Wandsbeker Sinfonie Orchester gehört Hilbert nicht nur als Musiker an, sondern ist auch der organisatorische Leiter dieses beliebten Orchesters.

Kultur, Politik und Sport

Neben der Kultur liegt ihm auch die Politik und selbst der Sport am Herzen. Mitte der 1990er-Jahre gehörte er zu den Mitgliedern des Runden Tisches Farmsen, quasi der Vorgänger-Organisation der Stadtteilkonferenz, mit der man ein demokratisches Gegengewicht zu rechtsradikalen Aktivisten bilden wollte, was auch gelang. Eng verbunden mit seinem Namen ist auch die Veranstaltungsreihe des „Politischen Frühschoppens“ mit prominenten Gästen in der Karl-Schneider-Halle. Nach dem Rücktritt aus dem Vorstand der Stadtteilkonferenz will sich Hilbert nicht aufs Altenteil zurückziehen. Geplant ist eine neue Herausforderung im Bundesverband Deutscher Liebhaberorchester. (tel)
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