Turnhalle ausgebrannt

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Zweite Brandstiftung innerhalb weniger Tage trübte Feierlichkeiten

Bramfeld. Kurz vor Ende der Feierlichkeiten um das 125-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld erreichte die Gastgeber der Feueralarm. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag hatten Brandstifter in der Turnhalle der Schule Bramfelder Dorfplatz Feuer gelegt.

Die knapp 800 Quadratmeter große Sporthalle ist völlig zerstört worden. Verletzt wurde niemand. Das Feuer brach etwa gegen 0.40 Uhr am Sonntag früh in dem Bereich der Turnhalle aus, in dem Judomatten gelagert waren. Zurzeit besteht für das noch stehende Gebäude Einsturzgefahr, teilte die Polizei mit. Dass der Brand ausgerechnet in der Nacht der großen Jubiläumsabschlussfeier der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld passieren musste, ist für die Bramfelder Feuerwehrleute besonders bitter. „Um zwanzig vor eins, ich war gerade dabei allen Helfern zu danken und wir wollten mit der Aufräumaktion beginnen, hörte ich von dem Brand“, so Wehrführer Sven Kasch.
Aufgrund der Feier war das gesamte Wehr abgemeldet. Doch die Freiwillige Feuerwehr Bramfeld gab nicht auf, wollte helfen. Acht Mann meldeten sich zum Dienst.
Zum Einsatz kam es nicht, denn es waren bereits genug Einsatzkräfte vor Ort. „Es blutet einem als Feuerwehrmann das Herz, wenn man nicht dabei sein kann, um zu helfen.
An jedem normalen Abend, wären wir die ersten vor Ort gewesen“, so der Wehrführer. Der Vorfall weckte tragische Erinnerungen: Vor 25 Jahren, nach dem 100-jährigen Jubiläum, brannte es ebenfalls nach den Feierlichkeiten. Auf der Bramfelder Chaussee stand damals ein Dachstuhl in Flammen. (ts)
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