U-Bahn Berne: Adieu tristesse

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Planungen für eine Aufwertung des Areals vorgestellt

Von Hubert Bätz
Farmsen-Berne. Bisher ist der Vorplatz des U-Bahnhofes Berne und der Zugang zum Brückenstieg eher unansehnlich und triste. Es gibt hier einige Fahrradständer, einen Postbriefkasten, einen Taxenstand und besonders viele Pfützen, wenn es regnet. Das soll sich bis Ende 2015 ändern. Bereits seit 2008 besteht die Idee, den Bahnhofsvorplatz am U-Bahnhof Berne umzugestalten. Damals stellte man die Planung zur Aufwertung dieser Fläche allerdings zurück, weil der Discounter Lidl die Gleise am U-Bahnhof überbauen und dort einen Supermarkt errichten wollte.
Davon wäre auch der Vorplatz betroffen gewesen. Nachdem die Bezirksversammlung Wandsbek diesen Plänen Ende 2011 aufgrund von starken Bürgerprotesten eine Absage erteilte, wird nun der Vorplatz wieder neu geplant. Bevor die Fläche allerdings anders gestaltet werden kann, muss nach Auskunft des Bezirks erst eine verkehrstechnische Planung durch die zuständige Behörde, dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), durchgeführt werden. Sie ist für die Neuordnung der Bushaltestellen und des Taxenstandes zuständig. Die Umgestaltung der Bushaltestellen war bereits 2010 mit der Einführung der neuen Stadtbuslinie 167 vorgesehen, musste aber ebenfalls wegen des Supermarkt-Vorhabens zurück stehen. Möglich wird die Neuplanung jetzt trotz der Ebbe in den öffentlichen Kassen durch Mittel des Programms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) die, die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt bereitstellt. Hier gibt es 125.000 Euro. Auch der Bezirk Wandsbek trägt sein Scherflein zur Umgestaltung bei, er stellt weitere 70.000 Euro zur Verfügung. Nach Angaben des Berner SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Lars Pochnicht ist die Planung bisher in den Details zwar noch nicht sehr konkret, „aber auf alle Fälle wird der Vorplatz, nachdem auch die Hamburger Hochbahn den U-Bahnhof-Berne auch den Bahnhof Berne in einem eigenen Bauprojekt bis 2015 Barriere frei gestalten will, attraktiver“.
Pochnicht: „Ich freue mich, dass die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Einganges zum Berner Stieg jetzt absehbar ist. Dies deshalb, weil ja die RISE-Mittel bis spätestens Ende 2015 ausgegeben werden müssen, sonst verfallen sie.“ Nach Pochnich ist „dieser Zwang besonders positiv, denn dies wird dafür sorgen, dass die Umgestaltung 2015 abgeschlossen wird“.
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