U-Bahn-Haltestelle Berne wird barrierefrei

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Radfahrer, Mütter mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer – für sie ist der Zugang zum U-Bahnhof Berne zurzeit noch beschwerlich.Foto:Bätz

Baustart aber erst 2014

Berne. Jetzt steht es schwarz auf weiß: Die U-Bahn-Haltestelle Berne wird barrierefrei ausgebaut. Durch eine Kleine Anfrage an den Senat erfuhren die beiden SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Lars Pochnicht und Ole Thorben Buschhüter, dass mit den Planungen hierfür bereits im November 2011 begonnen wurde.
Fahrstuhl geplant
Nach derzeitigem Planungsstand soll ein zusätzlicher Haltestellenzugang am nördlichen Bahnsteigende realisiert werden, der mit einem Aufzug versehen und sowohl vom Kriegkamp als auch von der Park+Ride-Palette aus zu erreichen sein wird. Der Abschluss der Planungen und der Beginn des Genehmigungsverfahrens sind noch für dieses Jahr vorgesehen. Nach derzeitigem Stand kann mit dem Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2014 gerechnet werden. „Das ist ein absehbarer Zeitraum, bis der U-Bahnhof Berne endlich allen Menschen offen steht“, freut sich der Berner Bürgerschaftsabgeordnete Lars Pochnicht über diese Nachricht. Und der Oldenfelder Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter ergänzt: „Der Vorgängersenat hatte für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle die Überbauung der Gleise mit einem Supermarkt zur Bedingung gemacht. Ich freue mich, dass dieses umstrittene Koppelgeschäft aufgehoben wurde.“
Die beiden Ortsteile Berne und Oldenfelde, deren Grenze die U-Bahn-Strecke bildet, können sich nun in jedem Fall auf einen Aufzug freuen. „Für die SPD hat der barrierefreie Ausbau der Schnellbahnhaltestellen eine hohe Priorität. In der Vergangenheit dümpelte das Ausbauprogramm vor sich hin, der neue Senat macht nun Nägel mit Köpfen. Bis zum Jahre 2015 werden statt der bisher geplanten vier insgesamt zwanzig U-Bahn-Haltestellen barrierefrei umgebaut, darunter auch Berne“, so Pochnicht und Buschhüter. Die Auswahl der zwanzig Haltestellen im „Beschleunigungsprogramm Barrierefreiheit“ wurde mit der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen, dem Landesseniorenbeirat und dem Hamburger Verkehrsverbund abgestimmt. (pi)
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