U-Bahn Ritterstraße: Fahrstuhl erst 2020

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Steile Stufen ohne Rolltreppe ragen an der Ritterstraße in die Tiefe. Nichts für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer Foto: Grell
Eilbek. Während an der U-Bahnstation Wandsbek-Gartenstadt die Bauarbeiten für einen Fahrstuhl begonnen haben (wir berichteten), gibt es an der Ritterstraße keine Möglichkeit, um barrierefrei in den U-Bahn Schacht zu gelangen. Steile Stufen ohne Rolltreppen machen es für Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und alle, die ihr Fahrrad mit in die Bahn nehmen möchten, zu einem Abenteuer, hier einzusteigen. Daran wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern. „Ab 2020 kann man an der Ritterstraße mit einem Fahrstuhl rechnen“, sagt die Sprecher der Hamburger Hochbahn. Doch gerade in einem Stadtteil wie Eilbek, in dem auch viele ältere Menschen leben, müsste der Fahrstuhl eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, meinen die Anwohner, die täglich auf die Bahn angewiesen sind.
Familie Schrader, die seit drei Jahren im Bezirk wohnt und jetzt zwei kleine Kinder hat, nutzt die U-Bahn, um zum Kindergarten zu kommen. „Laufräder und Puppenkarren können wir leider nicht mitnehmen“, bedauern die beiden Mädels, die einmal in der Woche einen Spielzeugtag im Kindergarten haben, bei dem Spielgeräte von zuhause mitgebracht werden dürfen. (kg)
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