Umbau des Jenfelder Ärztehauses abgeschlossen

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Das aufgestockte und modernisierte Ärztehaus am Öjendorfer DammFotos. rg

„East medical“: Patienten aus Jenfeld und Barsbüttel haben jetzt ein erweitertes Medizin-Angebot "von Kopf bis Fuß"

Von Rainer Glitz
Hamburg. „East medical“ heißt das Ärztehaus jetzt, in Leuchtschrift ist der neue Name abends schon von weitem zu sehen. Er prangt am Stockwerk, das auf das alte Gebäude gesetzt wurde. Auch über der Apotheke wurde aufgestockt. Die Fassade ist mit anthrazitfarbenen Metallplatten verkleidet. Das „east medical“ hat einen zweiten Fahrstuhl bekommen, in dem liegende Patienten, Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte mit Rollator transportiert werden können. An der Fahrstuhltür klebt noch eine Schutzfolie, im Treppenhaus fehlt noch an wenigen Stellen die Farbe, ansonsten ist alles fertig.


Patienten aus Jenfeld und Barsbüttel

„Das Haus macht einen guten Gesamteindruck und ist wirklich schön geworden“, sagt der HNO-Arzt Oliver Reinecke. Der Bramfelder betreibt seit Juli eine 120 Quadratmeter große Gemeinschaftspraxis im Anbau über der Apotheke.
Im Rahmen einer Kooperation führen die drei Jenfelder HNO-Ärzte im Marienkrankenhaus Operationen durch, etwa an Nasennebenhöhlen, Mandeln oder Polypen. „Unsere neue Praxis wird bereits gut angenommen, das Wartezimmer ist heute voll“, freut sich Reinecke. Die meisten Patienten kommen aus Jenfeld und Barsbüttel, aber auch aus Horn oder sogar Bramfeld.

Viele schätzten den barrierefreien Zugang, sagt der Arzt. Große, helle Räume bietet der neugeschaffene vierte Stock. Die gesamte Fläche von fast 400 Quadratmetern wird von der Unfallklinik eingenommen, die vorher über dem gegenüberliegenden Jenfelder Einkaufszentrum untergebracht war. „Wir haben seit dem Umzug viel mehr Patienten“, freut sich Unfallchirurg Alexander Leiner.

Insgesamt 32 Räume sind entstanden. Wartezimmer, sieben Behandlungsräume, Röntgenraum und zwei Operationsräume, davon einer mit einer Schleuse gegen Keime. Hier nehmen Leiner und sein Kollege Martin Klemp kleinere Eingriffe vor, etwa nach Arbeitsunfällen. „Wir nehmen nicht nur Notfälle an, wir versuchen auch ansonsten, möglichst kurzfristige Termine zu vergeben“, erläutert Leiner das Konzept. Insgesamt 18 Ärztinnen und Ärzte in zehn Fachrichtungen arbeiten jetzt im „east medical“ in Jenfeld, vom Augenarzt über Onkologen und Orthopäden bis  zum Zahnarzt. Es ist damit eines der größten Ärztezentren Hamburgs.
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