„Umbau spart viel Zeit“

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Die Haltestelle Berne ist seit Donnerstag von beiden Seiten aus zugänglich. Ein Fahrstuhl und eine Fußgängerbrücke wurden in knapp neun Monaten gebaut Foto: mdt

Anwohner und Fahrgäste loben Neuerungen am U-Bahnhof Berne

Berne Ein Bauprojekt, an dem es scheinbar nichts auszusetzen gibt – so die deutlich positive Reaktion von Anwohnern und Fahrgästen auf das Ende der Bauarbeiten an der U-Bahn-Haltestelle Berne.
Innerhalb von neun Monaten gestaltete die Hochbahn die Haltestelle der U1 barrierefrei. Dafür baute sie am nördlichen Ende der Station eine Fußgängerbrücke von der P+R-Anlage zum Kriegkamp, einen Fahrstuhl und Orientierungshilfen für sehbehinderte Menschen. Wenige Tage nach der Fertigstellung war die einhellige Meinung vieler Anwohner positiv, das zeigte eine Begehung vor Ort. „Ich glaube, dass der Fahrstuhl und die Brücke viel genutzt werden. Pendler mit dem Auto können jetzt vom Parkplatz direkt auf den Bahnsteig“, sagt Anke Theis. Die Anwohnerin freut sich vor allem über die Zeitersparnis. „Der Umweg über den südlichen Eingang dauerte bestimmt fünf Minuten“, so Theis. Ein Anwohner lobte auch die schnelle Bauzeit.
Bei der Eröffnung am vergangenen Donnerstag war auch Bezirkamtsleiter Thomas Ritzenhoff dabei. „Der barrierefreie Ausbau der Haltestelle inklusive des Einbaus der Brücke ist für viele Bewohner eine wichtige Aufwertung des Quartiers: sowohl für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste als auch für alle, die über die Fußgängerbrücke nun einen direkten Zugang zur Haltestelle haben“, sagte Ritzenhoff.
Laut Hochbahn wird die Haltestelle jeden Tag von 17.000 Menschen genutzt. Der Umbau kostete rund zwei Millionen Euro. Berne ist die 14. Haltestelle die in dem Investitionsprogramm „Barrierefreier Ausbau“ fertiggestellt wurde. Insgesamt will die Hochbahn bis Ende nächsten Jahres 57 Haltestellen zugänglich machen, das sind 67 Prozent aller U-Bahn-Stationen. (mdt)
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