Umzug rückt näher

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Das Haus der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf an der LofotenstraßeFoto: rg

Freiwillige Feuerwehr Meiendorf bekommt größeres Haus am Bargkoppelweg

Von Rainer Glitz
Meiendorf
Die Lofotenstraße ist eng, häufig zugeparkt und die Anwohner beschweren sich immer wieder über eine angebliche Lärmbelästigung durch die Freiwillige Feuerwehr. Vor diesem Hintergrund beschloss die Bezirksversammlung Wandsbek, den zuständigen Behörden einen Umzug der Meiendorfer Wehr auf das Gelände der ehemaligen Druckerei Broschek im Bargkoppelweg zu empfehlen. Angestrebt werden soll eine kostenneutrale Lösung: Verkauf des alten Geländes in der Lofotenstraße für den Wohnungsbau und Ankauf eines Teils des Grundstücks im Gewerbegebiet. Jetzt liegen erste Stellungnahmen der Innenbehörde, der Wirtschafts- und der Umweltbehörde vor.

Erst Finanzen klären


„Der angedachte Standort am Bargkoppelweg ist für die Freiwillige Feuerwehr Meiendorf prinzipiell nutzbar“, heißt es seitens der Innenbehörde. Derzeit werde die Finanzierung des Grundstückserwerbs und des neuen Feuerwehrgebäudes geklärt, vorher werde es keine Grundsatzentscheidung der Behörde geben. Erst danach könne über Bodenuntersuchungen oder den Verkauf des alten Geländes entschieden werden. Die Wirtschaftsbehörde weist darauf hin, dass das ehemalige Broschek-Gelände Anfang 2013 von einer Privatperson gekauft wurde. Eine Einflussnahme der Stadt auf die Ansiedlung der Freiwilligen Feuerwehr sei daher begrenzt. Die Wirtschaftsbehörde stimme dem Umzug zu, wenn dadurch die Nutzung des übrigen Grundstücks durch zukünftig anzusiedelnde klassische Gewerbebetriebe nicht negativ beeinträchtigt werde.

Gelände nicht auffällig


Die Umweltbehörde schließlich hat Stellung genommen zu möglichen Altlasten auf dem Gelände am Bargkoppelweg. Das Grundstück sei der BSU als Verdachtsfläche nicht aktenkundig, heißt es darin. Auf aktuellen Luftbildern sei zu erkennen, dass das Druckereigelände zu über 90 Prozent versiegelt sei. Seit den 70er Jahren stehe dort eine Halle mit sehr massiven Bodenfundamenten aus Stahlbeton. Die Behörde könne nach einem Ankauf eine Bodenuntersuchung veranlassen, wegen der massiven Fundamente sei diese aber mit hohen Kosten verbunden. Die Zuständigkeit für das Gelände liege beim Bezirk Wandsbek, so die Umweltbehörde.
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1 Kommentar
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Thomas Merten aus Meiendorf | 05.05.2015 | 10:14  
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