Verein meldet Insolvenz

Anzeige
Vor dem Rahlstedt Center hatte Klaus-Peter Schmidt 2007 den ersten Stand aufgebaut Foto: güb

Prozesskosten zu hoch. Rahlstedter Lärmschützer wechseln in Bürgerinitiative

Rahlstedt „Aufgrund der Kosten einer Klage eines ehemaligen Mitglieds musste der Verein Lärmschutz Rahlstedt e.V. Insolvenz anmelden. Der Verein wurde deshalb von Amtswegen aufgelöst“, sagte Klaus-Peter Schmidt, Vorsitzender des Vereins Lärmschutz Rahlstedt e.V. „Der Vorstand des Vereins bedauert diese Entwicklung und dankt allen Mitgliedern für die starke und jahrelange vertrauensvolle Unterstützung. Wir weisen noch einmal auf die erfolgreiche Arbeit hin. Dem Verein Lärmschutz Rahlstedt e.V. ist es gelungen, seine Ziele weitgehend zu erreichen. Die Lärmschutzwände an der Bahnstrecke sind der Beweis dafür“, fügte Klaus-Peter Schmidt hinzu.
Er wies weiterhin darauf hin, dass wegen der anstehenden Planung der S 4 nach Ahrensburg und Bad Oldesloe sowie dem Bau einer Hochgeschwindigkeitsgütertrasse mitten durch Hamburg parallel neben den bestehenden Gleisen der Vorstand des Vereins Lärmschutz Rahlstedt e.V. empfiehlt, der Bürgerinitiative „Bahnstrecke Hamburg-Lübeck e.V.“ beizutreten. „Wir haben erfahren, dass die Politik plant, auf den Gleisen, die durch Rahlstedt führen, regelmäßige Gefahrengütertransporte durchzuführen. Wir rechnen mit Giftstoffen in jedem 7. Waggon. Weitaus bedrohlicher für die Umwelt ist aber die Planung eines Atommüll-Endlagers auf der dänischen Insel Lolland gegenüber von Fehmarn“, erklärte Klaus-Peter Schmidt. (güb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige