Viele Interessenten für Bahnhofsarkaden

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Noch stehen die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der neuen Bahnhofsarkaden leer. Hier sollen demnächst Geschäfte und Gastronomie den Rahlstedter Ortskern belebenFoto: hbz
 
Herrenrunde auf der Dachterrasse der Rahlstedter Bahnhofsarkaden: Bauherr Herbert Wenzel (v. l.), Wandsbeks Ex-Bezirksamtsleiter Gerhard Fuchs (CDU), Bau-Projektleiter Michael Miersch und der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben BuschhüterFotos: hbz

Obere Etage gut vermietet. Anfragen aus Gastronomie für Erdgeschoss

Rahlstedt. Rahlstedts Mitte hübscht sich auf. Zur Zeit verschwinden die letzten Bauzäune und Abdeckplanen an den Rahlstedter Bahnhofsarkaden, dem neuen Shopping- und Bürokomplex. Der Bau ist fast fertig, die ersten Mieter haben das Obergeschoss bezogen. Demnächst sollen endlich auch die Arbeiten am Platz vor den Arkaden beginnen, damit hier auch die Außengastronomie in Schwung kommt. Zur Zeit stimmen sich die Wandsbeker Bezirksverwaltung und der Eigentümer der Bahnhofsarkaden, die Hanseatischen Vermittlungs-und Beratungsgesellschaft (HVB) über die Details ab. Einen konkreten zeitlichen Rahmen gibt es bisher nicht.
Die SAGA/GWG hat schon Ende April ihre neue Geschäftsstelle in dem repräsentativen Gebäudekomplex am Rahlstedter Bahnhof eröffnet. Anfang Juni hat die Gemeinschaftspraxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Barmbek ihre Arbeit aufgenommen. Im Spätsommer soll ein Sportstudio folgen. 90 Prozent von zirka 1.900 Quadratmetern Fläche in den beiden Obergeschossen sind damit vergeben. Das sei eine gute Bilanz, sagt Bauherr Herbert Wenzel, Geschäftsführer der HVB und selbst Rahlstedter. Lediglich eine Büro- oder Praxisfläche sei noch zu vergeben. Auch für das Erdgeschoss habe man bereits einige Anfragen. Wenzel: „Es gibt mehrere Interessenten aus dem Gastronomie- und Einzelhandelsbereich.
Ole Thorben Buschhüter, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter, freut sich schon auf die Außengastronomie. Buschhüter: „Ich bin mir sicher, wenn der Platz fertig ist, wird er viele junge und ältere Gäste in den Ortskern locken“.

Auch wenn noch keine Mietverträge unterschrieben sind, wird voraussichtlich eine kleine Mc Donald-Filiale in die Bahnhofsarkaden einziehen. „Was uns für einen ausgewogenen Branchenmix in der Rahlstedter Innenstadt aber noch fehlt, sind ein Herrenausstatter und ein Sportgeschäft“, sagt Herbert Wenzel.

„Es gab keine Unfälle, der Bau ging rasch voran, unsere neuen Mieter zeigen sich bisher sehr zufrieden.“
Herbert Wenzel


Im Moment allerdings hat Projektleiter Michael Miersch andere Sorgen. Die Gastronomieflächen können erst endgültig vermietet werden, wenn der Bahnhofsvorplatz umgebaut ist. Zufrieden ist Miersch mit dem bisherigen Bauverlauf. „Es gab keine Unfälle, der Bau ging rasch voran, unsere neuen Mieter zeigen sich bisher sehr zufrieden. Trotzdem wird es wahrscheinlich keine offizielle Eröffnung der Bahnhofs-Arkaden geben.“ Der Grund liegt darin, dass die Mieter nach und nach in das Niedrigenergiehaus einziehen. Vielleicht aber gibt es später doch noch ein Ereignis, das zu feiern sich lohnt.

Lack-Bilder gegen
Graffiti

Denn Wenzel will an der Rückseite der Arkaden, Motive aus Rahlstedt anbringen lassen. Damit wollen er und der frühere Bezirksamtsleiter Gerhard Fuchs, der das Projekt „Bahnhofsarkaden“ seit 2005 wohlwollend begleitete, präventiv dafür sorgen, dass Flächen auf der Rückseite des Gebäudes mit Graffiti besprüht werden. Für die vier 30 bis 45 Meter breiten Flächen zur Bahnseite hat Wenzel bereits einen jungen Künstler engagiert.
Dieser wird fotorealistisch Rahlstedt-und Bahnmotive mit Lackfarbe in Collagenform auftragen. Das aber soll laut Herbert Wenzel nicht der Abschluss des Projektes „Rahlstedts Mitte sein.“
Er kündigte an, dass ab 2015 ein weiterer Bauabschnitt in Richtung Schweriner Straße folgt. „Die Ladenzeile wird nach Ablauf der Erbpachtverträge 2016 einem Anbau zu den Arkaden weichen. (hbz)
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