Viktoriapark in Großlohe bleibt umstritten

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Die Stadtteilversammlungen in Großlohe sind seit Monaten gut besucht, denn es geht immer wieder um den Gewerbepark, der im Stadtteil stark umstritten ist Foto: Grell

Anwohner sehen Gewerbepark-Pläne weiterhin kritisch

Großlohe Die Stadtteilversammlung in Großlohe war wieder sehr gut besucht, denn es ging noch einmal um den geplanten und heiß umstrittenen Viktoriapark im Stadtteil (wir berichteten). Kaum einer der anwesenden Anwohner möchte den Gewerbepark neben dem bereits bestehenden Merkurpark im Viertel wissen und der Widerstand hält deshalb an. Architekt Gerhard Weber war zu diesem Treffen anwesend, um die bereits erstellten Pläne vorzustellen und nach eigenen Angaben „Ergänzungen der Anwohner mitzunehmen und mit einzuarbeiten“. Dabei ginge es allerdings nicht um grundsätzliche Planungsänderungen sondern lediglich Kleinigkeiten und Anpassungen.

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Großen Protest hatte der Architekt für seine Äußerung: „Das wird wie im Wunderland sein“ bekommen, denn auch wenn die Werkhöfe hinter den Fassaden versteckt liegen, Knicks erhalten bleiben werden und auch Wasserflächen als zusätzlicher Freizeitwert entstehen sollen, möchten die Bewohner Großlohes lieber die grünen Freiflächen behalten. „Wir werden hier hinters Licht geführt“, so der Kommentar aus den Besucherreihen. Im Stadtteil geht man nach der aktuellen Sitzung davon aus, dass vielleicht noch nachjustiert werden kann, die Umsetzung des Viktoriaparks aber schon fest beschlossen ist. „Die Menschen schauen auf Architektur und Grünflächen“, so Weber, der aus dem Merkurpark von Wasserflächen berichtete, die als Angelplatz und zum Bootfahren genutzt werden, auch dann, wenn das nicht der ursprüngliche Plan gewesen sei. „Das ist doch total schön“, so Gerhard Weber. Da die Betriebshöfe im Viktoriapark hinter den glatten Fassaden der Unternehmen verschwinden und die Grünanlagen so gestaltet sein sollen, dass es zu einem Erholungswert beim Spazierengehen kommen könnte, ist der Architekt zuversichtlich, dass der Vitoriapark mit 31 Hektar am Ende gut angenommen wird. Mit der Entstehung der „Großen Heide“, einem Grünzug, der extra für den Stadtteil entwickelt wurde, soll eine Ersatzfläche entstehen, die von den Familien im Viertel genutzt werden kann. (kg)

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