Vizesieg für Hamburger Gymnasium

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Die Schüler Johanna Roggenbau und Lucas Maik und ihr Lehrer Claus Rönnebeck (4.v.l.) bei der Preisverleihung. Es gratulieren: (v.l.) Holger Lange von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Tobias Hinsch, Geschäftsführer des NABU Hamburg, Schirmherrin Dagmar Berghoff und Klaus Denart (Globetrotter) Foto: Grell

Nach Wandse-Einsatz: Hanse-Umweltpreis geht nach Rahlstedt

Von Karen Grell
Hamburg. Bereits zum 20. Mal wurde jetzt der Hanse-Umweltpreis in der Nabu-Geschäftsstelle in Borgfelde verliehen. Der bronzene Storch ging in diesem Jahr an die Stadtteilschule Eidelstedt für ihr Projekt „Natur trifft Wirtschaft“, den mit 2.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt das Gymnasium Rahlstedt, das sich seit 17 Jahren um die Wandse kümmert und bereits erheblich zur Verbesserung der Wasserqualität beitragen konnte. Zwischen 37 Projekten musste die Jury in diesem Jahr wählen. Erstmals hatte es so viele Einsendungen gegeben.
„Ich bin froh, nicht allein in der Jury gesessen zu haben“, sagt Schirmherrin Dagmar Berghoff, die begeistert war von so viel Engagement in Sachen Naturschutz. Insgesamt 6.000 Euro konnten für die Ideen im Natur- und Klimaschutz vergeben und damit finanzielle Mittel für weitere Aktionen bereitgestellt werden. Der Preis wird vom Nabu und dem Outdoor-Spezialisten Globetrotter verliehen.

Klimaschutz in der Schule

In Rahlstedt wollen die Schüler ab sofort neben den Gewässertagen, die kontinuierlich veranstaltet werden, auch innerhalb der Schule etwas für den Klimaschutz tun. So sollen die Heizungen besser reguliert werden und die Smartboards nicht pausenlos auf Standby laufen. „Energie einsparen kann man bereits im kleinen Rahmen“. Die Eidelstedter Schüler waren bereits in den Vorjahren in der engeren Wahl der Jury und überzeugten jetzt mit der konstanten Arbeit im eigenen Schulgarten. Das Land, das hier über lange Zeit brach lag, wird heute von den Schülern kultiviert und die Erzeugnisse vermarktet. „Naturschutz, Praxis und Wirtschaft sind dabei anschaulich verbunden worden“, kommentiert Dagmar Berghoff die Entscheidung der Jury.
In den 20 Jahren, in denen der Umweltpreis verliehen wird, waren es überwiegend Schulen und Kitas, die sich mit Aktionen für die Natur beworben haben. Ein super Erfolg meint Schirmherrin Dagmar Berghoff, „die jungen Leute sind eben auch die Zukunft, auf die bauen wir“.
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