Vor Anker gehen am Haus am See

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Konny Richter (l.) und seine Frau Gisela (r.) haben den Anker dem „Haus am See“ zur Verfügung gestellt. Torsten Höhnke, der Geschäftsführer des Trägervereins „Erziehungshilfe Hamburg e.V“ und Künstlerin Carla Binter freuen sich, dass das Werk noch vor Weihnachten aufgestellt werden konnte. Foto: zz
Hohenhorst. Nach der Eröffnung ihres Kulturzentrums, dem „Haus am See“ in der Schöneberger Straße 44 vor einem Jahr haben die Hohenhorst die Möglichkeit – wie Seeleute – hier „vor Anker zu gehen“. Das heißt, sie können sich hier erholen, neue nette Leute kennenlerne, sich im eigenen Bistro verwöhnen lassen, an Kursen, zum Beispiel der Volkshochschule teilnehmen und,und,und…. Die Aufzählung ließe sich beliebig verlängern. Das erfreuliche: Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Stadtteil machen von diesen Angeboten regen gebrauch. Tendenz weiter steigend.
Schon während der Bau-
phase des Hauses wurde darüber nachgedacht, wie sich dies alles am Plastisch am besten darstellen könnte. Es gab eine rege Beteiligung der Bevölkerung und zahlreiche Diskussionen und schließlich auch eine Abstimmung.
Die Hohenhorster entschieden sich für einen 220 Zentimeter großen Admiralsanker einer ehemaligen Viermastbark, der bisher im Schrebergarten von Gisela und Konny Richter stand. Das Ehepaar stellte diesen über acht Zentner schweren Anker dem „Haus am See“ zur Verfügung und die Keramikerin und Künstlerin Carla
Binter schuf zusammen mit etwa 20 Besucherinnen und Besuchern vom „Haus am See“ eine Skulptur, die eine dreiköpfige Familie zeigt.
Diese Skulptur mit dem Anker wurde jetzt direkt vor dem „Haus am See“ im Hohenhorster Park, der zurzeit umgestaltet wird, aufgestellt. Und das Kunstwerk wurde so benannt, was sie darstellt: „Vor Anker gehen“. Damit sieht jeder, egal ob Klein oder Groß, ob Jung oder Alt – unabhängig von seiner Herkunft – dass er oder sie hier willkommen ist und jederzeit einen Platz und ein Angebot findet, dass ihm oder ihr zusagt. Bezahlt wurde das Werk aus Stadtteilmitteln und durch eine finanzielle Unterstützung der SAGA GWG.
Die Künstlerin und alle, die an der Skulptur mitgearbeitet haben, freuten sich besonders darüber, dass dieser Werk viel Anklang bei den Hohenhorstern fand und immer wieder in den allerhöchsten Tönen gelobt wird. (zz)
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