Wandsbek ehrt Sportler

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Günter Ploß, Präsident des Hamburger Sportbundes präsentiert hier den Wandsbeker Sportler des Jahres Daniel Schmidt vom Bramfelder SV. Der Trampolinspringer war sogar für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking vorgesehen, leider verhinderte eine Verletzung seinen Traum.

Eine Medaille für besondere Leistungen

Von Hubert Bätz
Wandsbek. Der Bezirk Wandsbek ist stolz auf seine Sportler, Vereinstrainer, Vereine. Das bewies die Sportlerehrung am Montagabend im Bürgersaal. Hier wurde zum ersten Mal der Wandsbeker Sportpreis der Wandsbeker Bezirksversammlung vergeben, dotiert ist der Preis mit 2000 Euro insgesamt und der Vergabe der Wandsbek-Medaille für jeden Sportler, der geehrt wird.

Neuer Sportpreis

Der Sportpreis soll künftig im Wechsel mit dem Wandsbeker Bürgerpreis verliehen werden. Das verkündete der Vorsitzende der Wandsbeker Bezirksversammlung Hans-Joachim Klier (SPD), „denn in über 100 Sportvereinen und Institutionen treiben die Wandsbeker Sport und bereichern so das soziale Miteinander durch ihr Engagement im und für den Sport.“ In seinem Grußwort ging Klier dann vor den Gästen, darunter Abgeordnete des Bundestages und der Hamburger Bürgerschaft, sowie Lokal- und Bezirkspolitiker, zahlreiche Sportler und Sportfunktionäre, auf die Bedeutung des Sportes für die Gesundheit und das gesellschaftliche Leben ein. Klier und auch die Sportsprecher der einzelnen Bezirksfraktionen, die, die zu ehrenden Sportler auswählten, sind über die rege Teilnahme der Wandsbeker bei den Vorschlägen begeistert. Vorgeschlagen durften nur in Wandsbeker Vereinen aktive Sportler, es gab nach einem erst schleppenden Beginn, so Klier dann plötzlich nach dem plötzlich viele für die Kategorien „Junges Talent“, „Sportler des Jahres“, „Trainer“ und „Mannschaft des Jahres“. Es gab 51 Nominierungen insgesamt für alle Kategorien. Darunter Vorschläge mit herausragenden sportlichen Leistungen, national wie international. Hervorragende Trainer und Übungsleiter, Frauen wie Männer. Nach Meinung von Klier und der Jury „hätten viele einen Preis verdient“ (Klier), allerdings konnte man ja nur pro Kategorie einen Preis vergeben. Da aber, so Klier „eine Sportlerehrung auch Ansporn sein soll, sich weiterhin in den verschiedenen Bereichen des Sports zu engagieren, bin ich mir sicher, dass künftig auch die Preise erhalten, die heute leer ausgehen“.

Tolles Rahmenprogramm

Dann kam man zwischen einem tollen Rahmenprogramm mit sportlichen Tanzvorstellungen der Gruppen „Video-Clip-Dance Gruppe TSV Sasel von 1925 e.V und der „Seven Strike“ des SC Condor, sowie einer sportlichen Show der Karatekämpfer des TSV Wandsbek-Jenfeld von 1881 e.V zur Ehrung. Hier wurde zuerst in der Kategorie „Junge Talente“ Kira Horn vom UHC Hamburg geehrt. Die junge Hockeyspielerin gehört der U18- Nationalmannschaft an, sie gewann bereits zweimal mit ihrem Verein die deutsche Meisterschaft. Sportler des Jahres in Wandsbek wurde der mehrmalige Deutsche Meister im Trampolinspringen (Einzel & synchron) Daniel Schmidt vom Bramfelder SV. Er ist auch amtierender Europameister und war Vierter bei der WM, allerdings konnte er , obwohl für den erweiterten Kreis der deutschen Olympiamannschaft in Peking nominiert, wegen einer schwereren Verletzung dort nicht teilnehmen. In der Kategorie Trainerwurde der beim AMTV Rahlstedt seit über 50 Jahre tätige Hermann Schlicht geehrt. Schlicht gilt in Rahlstedt als Institution für alle „Schwimm-Begeisterten“. In der Kategorie Mannschaft wurde die Mannschaft vom HT 16 geehrt. Sie ist seit 2006 in der zweiten „Schwimm-Bundesliga“ und ist dort derzeit die erfolgreichste Mannschaft des Deutschen Schwimmverbandes. Nach dieser Preisvergabe, die ddurch die Moderation von Günter Ploß, dem Sportbund-Präsidenten und der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Juliane Timmermann (SPD-Fachsprecherin Sport) viel Information der einzelnen Preisträger bot, klang der Abend mit einer launigen Feier aus. ( hbz)
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