Wandsbeker Kulturpreis verliehen

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(v.l.) Cornelia Stoye (Bündnis 90/Die Grünen), Volker Uhrigshardt (Rahlstedter Posaunenchor), Sandra Pannier (Jugendorchester der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld) und der Vorsitzende der Wandsbeker Bezirksversammlung, Hans-Joachim Klier (SPD). Fotos: hbz

Preisträger ist der Rahlstedter Posaunenchor

Wandsbek/Rahlstedt. Ungewöhnliche Töne gab es zu Beginn der jüngsten Bezirksversammlung Wandsbek. Es erklangen Töne aus Blasinstrumenten wie Trompete, Posaune, Flügelhorn und Tuba. Wer nun allerdings annimmt, dass hier den Politikern ein Marsch geblasen wurde, irrt. Denn es herrschte adventliche freudige Stimmung, da traditionell der Wandsbeker Kulturpreis verliehen wurde. Er ging dieses Mal an den Posaunenchor der Rahlstedter Martinskirche sowie an Sandra Pannier, Leiterin des Jugendorchesters Freiwillige Feuerwehr Bramfeld.
Volker Uhrigshardt, der Leiter des Posaunenchors der Rahlstedter Martinskirche freute sich über die Ehrung: „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet!“ Vor inzwischen neun Jahren gründete er den Posaunenchor in Rahlstedt. Seitdem spielen die zwölf Blechbläser bei Gottesdiensten in der Martinskirche, aber auch bei anderen Anlässen. Volker Uhrigshardt (75) war lange Zeit der Abteilungsleiter der Stadtplanung in Wandsbek, das Trompetenspiel brachte er sich vor rund 45 Jahren selbst bei. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Sandra Pannier, Leiterin des Jugendorchester des Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Bramfeld. Seit 2003 bildet sie Kinder auf diesen Instrumenten aus, spielt selbst im Orchester und dirigiert. Hans Joachim Klier, der Vorsitzende der Wandsbeker Bezirksversammlung, sagte: „Der Wandsbeker Kulturpreis steht dieses Mal ganz im Zeichen der Musik. Und weil Wandsbek „ein sehr musikalischer Bezirk ist, müssen wir das Preisgeld von 2000 Euro teilen. Die Ehrenamtlichen, die sich für das kulturelle Leben einsetzen, füllen den Bezirk mit Leben und geben ihm ein Gesicht; Kinder und Jugendliche werden an die Kultur herangeführt und das kommt letztlich allen von uns zu Gute.“ (hbz)
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