Wandsbeker Musikfest

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Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff und Sylvaina Gerlich, stellvertretende Vorsitzende des Wandsbeker Integrationsbeirates, begrüßen die Stammeskönige aus Ghana Foto: Bätz

Rund 10.000 Besucher feierten den „Africa Day“ auf dem Wandsbeker Marktplatz

Wandsbek Es herrschte „Königswetter“ am Wandsbeker Marktplatz, als der Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff am Pfingssonntag mit Sylvaina Gerlich, der stellvertretenden Vorsitzenden des Wandsbeker Integrationsbeirates und Frank Heinrich vom Verein IMIC, „Internationaler Migranten Integrationscenter“ den „Africa-Day 2015“ eröffnete. Und der verzeichnete einen Besucherrekord. Rund 10.000 Besucher kamen zu dem interkulturellen Fest auf dem Wandsbeker Marktplatz. „Der African Day ist nach vier Jahren zu einer festen Institution geworden“, freute sich Sylvaina Gerlich. Viele Afrikaner, Afro-Deutsche und deutschstämmige Bürger nutzten die drei Tage, um mit Musik, Tanz und gebten, afrikanischen Marktständen und prominenten Gästen wie der Staatsministerin für das Sozialwesen in Ghana, Comfort Doyoe Cudjoe Ghansah, der Königin Nana Akua Kwayowaa und anderen Vertretern Afrikas zu feiern. So sorgten beispielsweise die Ariba War Dancers aus Nigeria mit ihrem Löwen-Kriegstanz oder die „Massai Music Group“ aus Kenia für eine afrikanische Atmosphäre.
Neben dem bunten Bühnenprogramm gab es auch zahlreiche Informationen über den „schwarzen Kontinent“. Es wurde Mode aus unterschiedlichen Ländern gezeigt und zu den Themen Rassismus und Fremdenangst und der Wirtschaftssituation Afrikas diskutiert. Der „Africa Day“ erinnert in jedem Jahr an den Gründungstag der Afrikanischen Union durch die Staats- und Regierungschefs von dreißig unabhängigen afrikanischen Staaten am 25. Mai 1963 und wird von IMIC e.V. seit 2012 veranstaltet. In Hamburg feiern rund 37.000 Afrikaner und Afro-Deutsche diesen Tag. Veranstalter ist der gemeinnützige Verein IMIC e.V., der Migranten in nahezu allen sozialen Bereichen betreut und sie im Kontakt mit Behörden und Institutionen begleitet.
Zur Integration tragen z.B. Nachhilfe-Angebote, PC-Kursen, Seniorentreffs und Info-Veranstaltungen bei. „Wir übernehmen mit IMIC e.V. meist soziale Aufgaben ehrenamtlich, die von behördlicher Seite nicht geleistet werden und sind bei der Arbeit auf Spenden und Zuwendungen angewiesen“, so IMIC-Beirat Frank Heinrich. (hbz)

Informationen über den Verein IMIC (Interkulturelles Migranten Integrations Center), Königsreihe 22, finden Interessiert im Internet unter www.imicenter.com oder unter Telefon 0176 35 72 5005
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